Auch im Derby gegen Zapfendorf gelingt ein Sieg

1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Ries M. (ET) (23.), 1:1 Wicht (68.), 1:2 Stade (84.)

Zuschauer: 150 SR: Andreas Göller

Am Sonntag gab es das Derby zwischen dem heimischen SV Zapfendorf und der SpVgg Rattelsdorf. Nach dem Aufstieg von Unterleiterbach und dem Abstieg von Kemmern, das letzte richtige verbliebende Derby für die beiden Mannschaften. Durch den Doppelspieltag zu Beginn der Saiso, spielten beide Teams bereits am Freitag. Zapfendorf konnte hierbei ein 2:2 in Ober-/Unterharnsbach erzielen. Rattelsdorf blieb zuhause mit 2:0 gegen die SpVgg Stegaurach siegreich.



Derbys werden oft über den Kampf und den nötigen Willen entscheiden. Diesen zeigte die Heimelf auch zunächst besser. Nach einem abgefälschten Schuss, konnte Torwart Neundorfer nur schwach abwehren, war im Anschluss bei Nachschuss von Bontjes aber stark zur Stelle (8. Minute). Die Kommunikation stimmte bei den Gästen nicht wie am Freitag im Heimspiel und es waren ungewohnt große Lücken vorhanden. Zapfendorf suchte immer wieder das schnelle Spiel über die Außenbahn. Auf dem schwierigen Geläuf taten sich aber beide Mannschaften schwer. So waren es während des gesamten Spiels vor allem Standards der Gastgeber die regelmäßig für Gefahr sorgten. Nach einer Ecke segelte der Ball durch den Fünfer an Freund und Feind vorbei (15.). Auch die Gäste zeigten sich in der Offensive bemüht, ohne allerdings zu gefährlichen Abschlüssen für das von Ralf Keber gehütete Tor zu kommen.

In der 23. Minute wurde Stade dann an der Mittellinie angespielt und spielte gekonnt in den Lauf von Beiersdorfer M. Der Linksaußen zog auf und davon, blickte nach oben und spielte eine scharfe Hereingabe in die Mitte, die Ries mit einer Grätsche ins eigene Gehäuse beförderte.
Das Tor hatte sich nicht unbedingt angekündigt, doch Rattelsdorf hatte nach einer halben Stunde die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Wieder war es Beiersdorfer der die Linie entlang flitzte, Paffenberger in der Mitte fand, der den Ball aus vier Metern über den Kasten bugsierte. Unglückliche Aktion für den Neuzugang aus Walsdorf, da der flach gespielte Ball kurz vorher wohl noch aufsprang.

Zapfendorf benötigte etwas Zeit und hoffte auf die Standards. Nach einem dieser Standards flog ein Geschoss aus dem Hinterhalt nur knapp am Tor vorbei (36.). Rattelsdorf rettete den Vorsprung dann in die Pause und musste mehr Willen und Kampfgeist zeigen, um das Spiel auf zu gewinnen.

Doch das Spiel der Gäste war weiterhin fehlerbehaftet. In der 68. Minute klingelte es dann doch im Gästetor. Ausgangspunkt war die Ex-Sassendorfer Passgemeinschaft. Der eingewechselte Heinecke, spielte auf Stöhr. Mit dem Rücken zum Tor legte der ehemalige Sassendorfer Spielertrainer auf Wicht ab. Dieser nahm aus 16 Metern Maß und schlenzte den Ball ins Eck zum 1:1 in die Maschen. Der verdiente Ausgleich, in einer spielerisch auf mauen Niveau befindlichen Partie.

Im Anschluss Zapfendorf am Drücker und immer wieder waren es die Standards die Gefahr brachten. So flog nach einer Ecke der Ball nur haarscharf am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite dann Stade mit zwei großen Möglichkeiten binnen acht Minuten. Beide Male reagierte aber Keber mit einer Fußabwehr hervorragend.

Das Spiel lebte von der Spannung und der eingewechselte Elflein F. sorgte mit einem genialen Grätschpass für die dritte Möglichkeit von Stade. Der Rattelsdorfer Stürmer war auf und davon. Vor dem Tor blieb er dieses Mal ganz cool und verwandelte sicher zum 1:2 für die Gäste.
Mit langen Bällen versuchte Zapfendorf nochmal alles. Am Schluss kämpften vor allem Schneidereit, Leimbach S. und Beiersdorfer M. und nahmen so nochmal wertvolle Minuten für ihre Mannschaft von der Uhr.
Der Ausgleich wäre dennoch fast gefallen, wäre Mittelfeldhüne Hennemann aus fünf Metern noch an die Hereingabe von Hälterlein gekommen.

Fazit:
In einer zähen Partie entführt Rattelsdorf auch etwas glücklich, aufgrund des späten Treffers die drei Punkte. Spielerische Höhepunkte gab es auf dem schweren Geläuf nicht. Zugegebenermaßen muss man aber auch sagen, dass beide Teams ihr zweites Spiel in drei Tagen absolvieren mussten du das beide Male bei 30°+. Die Rattelsdorfer Innenverteidigung um Derra M. und Welzer musste allerdings Schwerstarbeit verrichten, um die fehlende Ordnung im Defensivverbund wett zu machen. Den Willen und das Kämpferherz zeigten heute nicht alle Rattelsdorfer Spieler. Zapfendorf war bemüht, aber konnten spielerisch auch nicht überzeugen. Gefährlich zeigte sich die Heimelf immer bei Standards, über diese in der Saison bestimmt noch einige Tore fallen werden.

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