Weiterer Kantersieg für Rattelsdorf

5:1 (2:1) 

Die SpVgg Rattelsdorf empfing zum dritten Heimspiel in Serie den TSV Schlüsselfeld. Abermals konnte dabei ein 0:1 Rückstand gedreht werden. In der ersten Halbzeit war es ein hartes Stück Arbeit für die Rattelsdorfer Elf, die aber im zweiten Durchgang die individuellen Fehler des Gastes eiskalt bestrafte.

Die Heimelf musste auf Florian Bischof verzichten und stellte im System auf zwei Stürmer mit zwei Viererketten dahinter um. Schlüsselfeld stand tief und ließ Rattelsdorf walten. Durch schnelle Vorstöße kam Schlüsselfeld aber besser ins Spiel. Eine Hereingabe von außen wurde in der Mitte nach wenigen Minuten nur knapp verpasst. In der fünften Minute wurde der Gastgeber dann durch ihr schläfriges Verhalten bestraft. Einen Konter über Haag konnte Hofmann A. aus halblinker Position ins lange Eck direkt neben den Pfosten abschließen.

Durch dieses Gegentor wachten die Rattelsdorfer nun langsam auf und taten mehr für das Spiel. Einen Freistoß von Grünert konnte der Torwartoldie Dempert mit einem hervorragenden Reflex noch an die Latte lenken und anschließend konnte der TSV zur Ecke klären (8. Minute). Diese Ecke brachte einen erneuten gefährlichen Konter der Gäste. Aber diesmal wurde zu ungenau zu Ende gespielt und TW Neundorfer hatte beim Schuss aus 16 Metern keine Probleme.

Nur zwei Minuten später, zielte dann Grünert nach feiner Einzelleistung aus 18 Metern aufs lange Eck. Der Ball traf den Pfosten, Kensche reagierte gedankenschnell und konnte zum Ausgleich abstauben (11. Minute)

Rattelsdorf war nun im Spiel und drängte den Gästen ihr Spiel auf, die nur noch vereinzelt Nadelstiche setzen konnten, aber stets gefährlich blieben. Nach einer Viertelstunde setzte Imhof den Ball aus halblinker Position nur ans Außennetz.

In der 29. Minute wurde dann wieder Imhof schön frei gespielt. Der TSV Verteidiger und Keeper Dempert waren sich uneinig. Imhof nahm die Einladung an, als Dempert ihn von den Beinen holte. Den Foulelfmeter verwandelte der Außenstürmer erneut gewohnt sicher zum 2:1 in die Maschen.

Im Anschluss dann ein Bruch im Spiel der Rattelsdorf, mal wieder. Die Führung wurde verwaltet, Schlüsselfeld konnte das aber nicht nutzen, sodass es mit dem 2:1 in die Pause ging.

Nach der Halbzeit drängte Rattelsdorf auf den Ausbau der Führung, aber Dempert war bei einem Freistoß von Grünert erneut zur Stelle (47. Minute). Von Schlüsselfeld kam im zweiten Durchgang herzlich wenig, da auch die Heimelf kein Durchkommen sah, plätscherte das Spiel 15 Minuten lang vor sich hin. Ab der 66. Minute aber zwei folgenschwere Fehler der Schlüsselfelder nach eigenem Einwurf. Grünert kann den Ball erlaufen und in die Schnittstelle auf Kensche spielen, der uneigennützig auf Imhof legte. Sein 11. Saisontor war eines seiner leichteren (67. Minute). Nur eine Minute später erneut Einwurf für die Gäste in die Füße der Heimelf die blitzschnell umschalteten. Imhof legte quer auf Beiersdorfer, der aus neun Metern Keeper Dempert keine Chance ließ. Binnen 70 Sekunden war das Spiel dann quasi entschieden.

Schlüsselfeld stemmte sich nochmal kurz gegen die drohende Niederlage. Mehr als aber ein Schuss von Enk aus 16 Metern der das Tor klar verfehlte kam aber nicht heraus. Ganz anders Rattelsdorf die immer noch nicht genug hatten. Imhof lief den letzten Verteidiger der Gäste an, der den Ball vertändelte. Imhof lief zusammen mit Kensche auf Dempert zu, legte quer, sodass Kensche zu seinem zweiten Tor des Tages und der endgültigen Entscheidung beitragen konnte. 5:1.

Clever spielten die Itzgründer das Spiel dann zu Ende und konnten am Ende einen souveränen Sieg einfahren.

Fazit:

Rattelsdorf bleibt im achten! Spiel in Folge ungeschlagen. Weißt nun eine Siegesserie von fünf Siegen in Folge auf und festigt den dritten Tabellenplatz. Der Abstand nach unten konnte auf 17 Zähler ausgebaut werden. Bis zur Winterpause wird die Mannschaft nun versuchen das Niveau zu halten und weiter Punkte zu sammeln. Schlüsselfeld erwies sich als gefährlicher Gegner konnten in der zweiten Halbzeit aber nicht mehr mithalten. Die hochkarätigen Abgänge im Sommer wiegen doch schwer. 

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