Rattelsdorf erneut Kerwaspielverderber

2:3 (2:3)

Tore: 0:1 Beiersdorfer M. (15.), 1:1 Braun P. (17.), 2:1 Grünert (21., ET), 2:2 Stade (39.), 2:3 Schmittwolf (41.)

Zuschauer: 150 SR: Wolfgang Reich

Bereits am Freitag lud der SV Eintracht Ober-/Unterharnsbach zum Kerwasspiel die SpVgg Rattelsdorf. In einer engen Partie, gab es binnen Minuten ein Wechselbad der Gefühle für beide Teams. Die Hightlights gab es auch allesamt in der ersten halbzeit, sodass im zweiten Durchgang die Begegenung vor allem von der Spannung lebte, ohne dass eine Mannschaft noch einen Torerfolg erzielen konnte.


Die ersten zehn Minuten war die Sportvereigung zwar um Spielkontrolle bemüht, die Chancen hatten aber zunächst die Gastgerb. Braun P. schoss nach einer Flanke nur knapp am Pfosten vorbei. Wenig später wurde wurde Denzler schön frei gespielt, schoss aber über das Gehäuse (11.).
Dann zeigte sich aus Rattelsdorf und Pfaffenberger hatte mit einem Pfostenknaller nach schöner Vorarbeit von Beiersdorfer Pech (13.)!
In der 15. Minute dann die Führung für die besser werdenden Gäste durch Beiersdorfer. Der quirlige Angreifer Stade erlief einen langen Ball, ließ alle Verteidiger stehen und hatte das Auge für Beiersdorfer, der nur noch einschieben musste.

Doch wie so oft nach einer Führung die Sportvereinigung fahrig. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer der Ausgleich für die Heimelf durch Braun. Eine schöne Flanke von Denzler drückte Braun in Stürmermanier aus 11 Metern aus der Luft ins lange Eck (17.). Die Heimelf somit wieder schnell im Spiel und nur vier Zeigerumdrehungen später war es eine Fanke aus dem Halbfeld, ein Fauxpax von Keeper Neundorfer, der Grünert anfaustetet und der Ball zappelte zum 2:1 in den Maschen (21.).

Keine sechs Minuten dauerte der Führungswechsel. Den furiosen Start folgte dann erstmal etwas Ruhe im Spiel. Harnsbach clever und immer wieder mit Nadelstichen, aber mit dem Ausfall von Patrick Braun, der sich ohne Fremdeinwirkung verletzte und durch seinen Bruder Markus ersetzt werden musste.

Dann folgten drei spielentscheidende Minuten für Rattelsdorf. Stade machte auf außen wieder die Verteidiger nass und ließ mit seinem Flachschuss aus spitzem Winkel auch Keeper Pflaum keine Chance. 2:2 (39.). Nur 120 Sekunden später, hatte diesmal Harnsbach hinten im Kollektiv die Flatter und konnte nicht richtig klären. Nach Hick Hack, landete der Ball vor den üßen von Schmittwolf der den Ball aus wenigen Metern ins Netz drosch (41.)!

Als wäre das noch nicht genug gewesen hatte Beiersdorfer noch das 2:4 kurz vor der Halbzeit auf dem Fuß. Einen langen Abschlag von Neundorfer erlief Stade und legte quer auf Beiersdorfer, der vor Pflaum aber mehr Boden als Ball traf und Pflaum den kullernden Ball noch vor der Linie retten konnte. Bitter für Beiersdorfer der nicht mehr weiter spielen konnte. Somit musste auch der zweite Torschütze das Spielfeld vorzeitig verlassen.

Nach der Pause stand Rattelsdorf dann größtenteils sicher und ließ kaum Möglichkeiten zu, da allerdings auch die Konter keinen Erfolg brachten, war das Spiel bis zum Schluss auf Messers Schneide. Am Ende zeigten die Rattelsdorfer sich aber als erneuter Kerwasspaßverderber. Wie bereits im letzten Jahr zum gleichen Zeitpunkt an der Unterleiterbacher Kerwa.

Fazit:


In den ersten 45 Minuten war wieder einiges geboten. Zunächst zeigte Harnsbach Moral nach dem Rückstand, dann Rattelsdorf kurz nach der Pause. Rattelsdorf muss aber endlich wieder versuchen hinten sicherer zu stehen und vor allem nach eigenen Toren nicht so fahrlässig zu agieren. Bisher konnte man sich so gut wie immer auf den starken Angriff verlassen. Der auch der bisher beste der Liga ist. Der nächste Gegner Buttenheim wird sicherlich dann ein richtiger Brocken, gegen den hochkonzentriert agiert werden muss, um etwas zählbares mitzunehmen.
Der SV Ober-/Unterharnsbach hatte vor allem in der ersten Halbzeit seine Möglichkeiten und zeigte sich auch hinten zu unsicher und im Tiefschlaf zwischen Minute 39 und 45! Das reichte den Gästen um das Spiel erneut zu drehen und die drei Punkte mitzunehmen. Gefeiwert wurde aber trotzdem auf beiden Seiten am Wochende ob auf der eigenen Kerwa (Harnsbach), der Sandkerwa oder einen der vielen anderen Kerwas im Umkreis.

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