Gegen Burgebrach ordentlich unter die Räder gekommen

0:4 (0:1)

 

Am Sonntag kam es zum Aufeinadertreffer zweier sehr jungen Mannschaften, die im Durchschnitt 24 jahre alt war. Dabei setzte sich der Gast aus Burgebrach nach der Pause deutlich durch. Sie spielten zielstrebiger und agiler als Rattelsdorf. Die Heimelf brachte nahezu kein Bein auf den Boden und enttäuschte erstmals unter Spielertrainer Grünert komplett.

Rattelsdorf war zu Beginn um Spielkontrolle bemüht, fand im Spielaufbau aber kein Mittel gegen die clever stehenden Burgebracher. Vorne wurde wenn dann nicht schnell genug gespielt und gleich dreimal hob der Schiedsrichterassistent seine Fahne wegen Abseits. Besser machte es Burgebrach aus einem kompakten Mittelfeld und schnellen Vorstößen nach vorne. So file in der 15. Minute auch das 0:1 aus Sicht der Heimhelf für den TSV. Markus Giehl tankte sich auf außen energisch durch und mit dem puren Willen das Tor zu erzielen überwand er Keeper Neundorfer.

Im Anschluss passten im Rattelsdorfer Spiel die Abstände nicht und das Team von Grünert fand überhaupt nicht in die Partie. So ging es mit dem Rückstand in die Kabine.

Nach dem Wechsel hoffte man auf eine Reaktion der Heimelf, die kam aber nicht. Da teilweise haarsträubende Fehlpässe gespielt wurden. Hinzu kam eine kathastrophale Rückwärtsbewegung die dem TSV das 2:0 ermöglichte. Marc Beyer wurde in der 52. Minute der Ball in den Lauf gespielt. Vor dem herausstürmenden TW Neundorfer versuchte der Außenspieler den Ball zu lupfen. Das misslang aber. Welzer hatte die Chance den Ball zu klären schlug aber über den Ball, Weber bedankte sich und schob ins leere Tor aus drei Metern ein. Symptomatisches Gegentor für die SpVgg an diesem Tag.

Doch es kam noch dicker. Vorne wurden zwei gute Möglichkeiten liegen gelasssen und Burgebrach heute eiskalt. In der 73. Minute das 3:0 durch Förtsch. Das Spiel hätte wohl noch ewig dauern können, aber die Heimelf hätte wohl kein Tor mehr gemacht. Stattdessen noch das 4:0 per Fernschuss durch den starken Denzler in der 87. Minute. Dabei machte aber der in letzter Zeit so sicherer TW Neundorer keine gute Figur.

Fazit:

Burgebrach musste wenig investieren und gewann trotzdem hoch. Durch zu viele Fehler wurde der Gast auch zu Toren eingeladen. Es bleibt zu hoffen, dass die Heimelf dieses Spiel ganz schnell abhakt und auf die Leistungen der vergangen Spiele schaut.

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