Beitragsseiten

 

Sonstiges
Sollten Sie Beschwerden, Änderungen oder Vorschläge haben, dann teilen Sie mir das bitte per eMail mit!
Für alles bin ich dankbar, eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 

 

1.Spieltag

 

FC Strullendorf – SpVgg Rattelsdorf 2:1 (0:0)

FC Strullendorf: Barth 1,3, Zöllner 2,8, Wunder J. 2,7, Bugar 1,7, Kunert 3,2, Schlauch 2,2, Grießinger 2,7, Karakas 2,5, Schnitzer 2,7, Sperl 2,0, Hummel 2,3 / Herderich M., Schubert, Brückner, Bartelt U., Maurer 2,7 (56.), Chaharmahali 2,7 (74.), Kehl (83.)
 
SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer 2,9, Merkel T. 2,5, Welzer 2,6, Pfaffenberger 2,9, Grünert 2,1, Schmittwolf S. 3,0, Leimbach S. 2,3, Bischof F. 2,5, Knippert 2,9, Förster 2,8, Stade 1,9 / Weidner, Scheuring M., Süppel, Derra M. 2,3 (74.), Leimbach D. (83.)
 
Tore: 0:1 Merkel T. (50., Stade), 1:1 Kunert (52., Sperl), 2:1 Schlauch (90., Bugar)
 
Gelbe Karten: Wunder J. (24.), Karakas (50.), Zöllner (76.), Maurer (90.+2) / Merkel T. (8.), Knippert (22.), Derra M. (87.), Welzer (90.)
 
Zuschauer: 145
Schiedsrichter: Roberto Opris (SV 1928 Pettstadt e.V.)
 

Last-Minute Sieg Niederlage in Strullendorf

Bereits am Samstag lud der 1. FC Strullendorf zu seinem ersten Kreisligaspiel seit 30 Jahren! Denn in der Saison 1988/89 gelang der Aufstieg auf Bezirksebene. Auf dieser und auch auf Landesebene blieben die Strullendorfer bis zur Saison 2013/14. Es folgte der Rückzug in die Kreisklasse und im fünften Jahr dann der Wiederaufstieg in Bambergs höchste Spielklasse, in der die SpVgg Rattelsdorf nun im sechsten Jahr ist, nach einem Kurzintermezzo auf Bezirksebene. Der Aufsteiger ist durchaus ambitioniert, wurde doch der Kader die letzten Jahre peu a peu auch punktuell sehr gut verstärkt. Die Rattelsdorfer hingegen haben nahezu den identischen Kader wie letzte Saison, mussten aber wie auch der Gastgeber auf einige Akteure verzichten.

Die Fans wurden von Beginn an nicht enttäuscht. Denn auf beiden Seiten gab es innerhalb der ersten 10 Minuten sehr gute Einschussmöglichkeiten. Die erste hatte die Sportvereinigung, die aber am heute – das sei mal vorweggenommen – überragenden Keeper Barth scheiterte. Auf der anderen Seite gab es von Bugar eine scharfe Hereingabe in den Sechzehner und der Ball landete zum Glück für die Rattelsdorfer an den Pfosten. Mit Mühe konnte der Ball dann im Getümmel geklärt werden.

Das Spiel war taktisch hoch geprägt und die Gäste vom Itzgrund kamen immer besser ins Spiel. Doch ein um andere Mal war spätestens bei Keeper Barth Endstation. Das 0:0 hielt bis zur Pause Bestand und Rattelsdorf verpasste es zumindest einen Treffer zu erzielen.

Der gelang dann nach der Pause durch Merkel per direkt verwandeltem Freistoß über die Mauer in der 50. Minute. Doch diese Führung sollte nicht lange währen. Auf außen wurde auf Rattelsdorfer Seite schwach verteidigt. Sperl konnte in Ruhe flanken und fand in der Mitte den völlig freistehenden Kunert, der mithilfe der Latte gekonnt einköpfte (52.).

Nun war es ein offener Schlagabtausch, allerdings dieses Mal mit mehr Spielanteilen für Strullendorf. Die Schüsse waren aber alle zu ungenau oder überhastet. Dennoch merkte man der Heimelf an, dass sie nochmal Druck aufbauen wollte und auch konnte. So konnten von der Bank anders als auf Rattelsdorfer Seite noch frische Spieler eingreifen und waren stets gefährlich. So war dann auch in der Nachspielzeit ein Foul an dem agilen Kehl, der für eine gefährliche Freistoßsituation sorgte. Bugar brachte wieder eine scharfe Hereingabe, ähnlich wie in der Anfangsphase in den Sechzehner. Der Abpraller in den Fünfer hätte eigentlich von TW Neundorfer geklärt werden können, der aber ausrutschte und Schlauch dann den Schädel hinhielt, um zum umjubelten 2:1 einzuköpfen. Das war dann auch mehr oder weniger der Schlusspunkt der Begegnung. Denn der letzte Freistoß für Rattelsdorf von der Mittellinie getreten konnte von der Heimelf geklärt werden.

Fazit:

Am Ende gewinnt Strullendorf freilich glücklich durch ein Tor in der Nachspielzeit. Doch unverdient ist der Sieg dann aufgrund der zweiten Halbzeit dann auch wieder nicht. Rattelsdorf verpasste es zunächst in Durchgang 1 mehr Kapital aus seinen Chancen zu schlagen und war dann nach dem Führungstreffer kurz nach der Halbzeit zu schläfrig und kassierte prompt den Ausgleich! Strullendorf wurde besser und kam dann zum Lucky Punch und dem ersten Kreisligasieg nach über 30 Jahren!

Nächstes Wochenende geht es dann für beide Mannschaften weiter. Rattelsdorf empfängt zuhause mit der SpVgg Mühlhausen einen weiteren Aufsteiger, der zum Eröffnungsspiel ebenso erfolgreich war. Strullendorf muss zu einem schweren Auswärtsspiel nach Tütschengereuth reisen!

geschr. L. Neundorfer


 

2.Spieltag

 

SpVgg Rattelsdorf – SpVgg Mühlhausen 5:1 (1:0)

SpVgg Rattelsdorf: Kellner 2,3, Merkel T. 2,3, Welzer 2,1, Grünert 2,1, Derra M. 2,0, Pfaffenberger 1,6, Beiersdorfer M. 2,1, Bischof F. 2,1, Förster 2,1, Leimbach S. 2,0, Stade 1,3 / Scheuring M., Schmittwolf S. 2,3 (62.), Elflein J. 2,8 (68.), Leimbach D. (79.)
 
SpVgg Mühlhausen: Hartrumpf, Krug S., Dürst P., Krug H., Ziegler H., Huthansl T., Hagensick, Huthansl Tiz., Ziegler B., Schleicher, Stirnweiß / Rückel, Maier F. (50.), Müller F. (67.), Stirnweiß-Roth (71.)
 
Tore: 1:0 Beiersdorfer M. (45., Stade), 1:1 Schleicher (46., Stirnweiß), 2:1 Grünert, Foulelfmeter (56., Stade), 3:1 Stade (59., Förster), 4:1 Stade (65., Pfaffenberger), 5:1 Stade (83., Schmittwolf S.)
 
Gelbe Karten: Grünert - Foulspiel (12.), Beiersdorfer M. - Foulspiel (23.), Leimbach S. - Ball-Wegschlagen (43.), Merkel T. - Foulspiel (78.) / Hagensick - Foulspiel (36.), Stirnweiß - Unsportlichkeit (87.)
 
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Moritz Freund
 

Stade überragt bei erstem Saisonsieg

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfing die SpVgg Rattelsdorf den Meister der KK3, die SpVgg Mühlhausen. Der Aufsteiger konnte im Eröffnungsspiel bereits im Derby gegen Reichmannsdorf überraschen und behielt mit 2:1 die Oberhand. Rattelsdorf hingegen musste in Strullendorf eine späte 2:1 Niederlage hinnehmen. Am zweiten Spieltag wollte die Elf von Tommy Grünert zuhause natürlich die Punkte behalten und nicht erneut gegen einen Liganeuling unter die Räder zu kommen. Die Personallage entspannte sich dazu nur bedingt. Zwar war Beiersdorfer M. wieder zurück, allerdings fehlten dafür Knippert und Torwart Neundorfer. Da auch die weiteren Torhüter Süppel und Brown nicht zur Verfügung standen, agierte der eigentliche Feldspieler Kellner im Tor.

Das Spiel begann auch gleich mit einem Aufreger in der vierten Minute, als Kellner einen Pass im Spielaufbau viel zu kurz spielte und diesem hinterherrannte und per Grätsche gerade noch so vor dem heranstürmenden Stirnweiß den Ball ins Aus bugsieren konnte. Das war haarscharf!

Nur ein paar Zeigerumdrehungen später dann der Lapsus in der Hintermannschaft der Gäste. Ein zu kurzes Rückspiel zum Torwart erlief Pfaffenberger und knallte das Ding volley an den Pfosten. Den Nachschuss von Stade konnte Mühlhausen auf der Linie klären (10.).

In der 16. Minute kombinierte sich Rattelsdorfer über die Linksfüßler Merkel und Förster mit direktem Spiel gut durch. Der Volleyschuss von Förster am Ende ging aber weit am Tor vorbei.

Nur eine Minute später dann Glück für die Gastgeber. Kapitän Huthansl spazierte durch die Verteidigung der Blauen und wurde vom herausstürzenden Kellner am Torerfolg gehindert.

In der 19. Minute dann gutes Auge von Stade, der den Pass in die Schnittstelle auf Beiersdorfer M. brachte, doch TW Hartrumpf war einen Tick schneller und konnte klären. Der Ball blieb im Spiel und der aufgerückte Derra versuchte es aus der Distanz. Der Schuss gar nicht mal so schlecht, segelte am linken Winkel vorbei.

Danach dann erstmal zehn Minuten Leerlauf ohne große Strafraumszenen. Nach einer halben Stunde dann wieder der agile Pfaffenberger, der von Beiersdorfer steil geschickt wurde und den Ball scharf in den Fünfer brachte. TW Hartrumpf konnte den Ball nicht festhalten. Doch seine Vorderleute retteten vor dem einschussbereiten Stade.

In der 37. Minute war ein langer Einwurf von Pfaffenberger etwas zu lang für Beiersdorfer und Hartrumpf konnte den Ball aufnehmen.

In der 40. Minute dann mal wieder der Gast. Beim Freistoß wollte man Torhüter Kellner überraschen, der versuchte die Mauer zu stellen. Der Ball, der nicht gesperrt war, trudelte aber am langen Pfosten vorbei.

Bis zum Pausentee war dann Mühlhausen auch mehr am Drücker und drängte die Heimelf in die eigene Hälfte. Umso ärgerlicher für die Gäste, dass ein langer Ball auf Stade, der auf Beiersdorfer abgelegt wurde und dieser aus 16 Metern kompromisslos einschoss, für die Führung der Hausherren sorgte (45.+1).

Einige Zuschauer holten sich noch ihr Kaltgetränk für den zweiten Durchgang oder nahmen noch gar nicht richtig Platz, da zappelte der Ball schon im Netz der Itzgründer. Nach 22 Sekunden schloss Topstürmer Schleicher mit einem nicht platziertem aber umso härterem Schuss zum Ausgleich aus 16 Metern ab (46.). Da war die Heimelf, wie so mancher Zuschauer noch ziemlich unsortiert.

Nach kurzem Schock spielte die Sportvereinigung aber wieder nach vorne. So wurde ein Schuss von Bischof geblockt (52.). Der drauffolgende Eckball von Beiersdorfer wurde auch gefährlich. Am langen Pfosten hielt Welzer den Fuß hin, doch Hartrumpf stand richtig! (53.)

Nur eine Minute später wurde der gewohnt umtriebige Stade lang geschickt. Er versuchte seinen Gegenspieler zu überloben und wurde dabei getroffen. Krug traf sicherlich auch den Ball aber eben auch Stade und da das Vergehen gerade so im Strafraum stattfand, gab es Elfmeter.

Spielertrainer Grünert nahm sich der Sache an und verwandelte mit einem wuchtigen Schuss ins linke obere Eck zur erneuten Führung (56.).

Die Heimelf war jetzt im Flow. Ein Angriff nach dem anderen rollte nun auf das Mühlhäuser Gehäuse. Ein Schuss von Bischof in der 57. Minute wurde erneut geblockt. In derselben Minute schloss Stade aus 16 Metern ab und Hartrumpf war im Nachfassen zur Stelle.

In der 59. Minute klingelte es dann doch im Kasten des Aufsteigers. Merkel warf auf Höhe des Sechzehners ein und fand Förster im Strafraum, der den Ball abschirmte, auf Stade ablegte und dieser aus spitzem Winkel Hartrumpf keine Chance ließ. Somit fand Rattelsdorf die richtige Antwort auf den sehr frühen Schock zu Beginn der zweiten Halbzeit!

Denn erst in der 61. Minute meldete sich der Gast wieder vor dem Gehäuse der Heimelf. Schleicher mit einem Freistoß aus dem Halbfeld als Hereingabe und Kellner im Nachfassen.

In der 65. Minute dann erneut Einwurf für Rattelsdorf auf Höhe des Sechzehners. Dieses Mal auf der rechten Seite. Pfaffenberger mit dem Einwurf auf Stade, der eine Drehung machte, frei vor Hartrumpf auftauchte und erneut eiskalt abschloss. 4:1!

Die Heimelf im Rausch. Immer wieder wurden Räume gefunden. Bischof mit einem schönen Diagonalpass auf Förster der mit Zug zum Tor aus spitzem Winkel abschloss und in Hartrumpf seinen Meister fand (66.). Auch vier Minuten später war der Schlussmann zur Stelle, als sich Stade wieder gut durchsetzte und aus sieben Metern dieses Mal scheiterte.

In der 71. Minute hatte dann Schleicher nach einem Abpraller die Chance aus spitzem Winkel zu verkürzen, verzog aber klar.

Eine Viertelstunde vor dem Ende setzte sich Stade wieder über außen durch und versuchte den spekulierenden Hartrumpf mit einem Schuss aus sehr spitzem Winkel zu überraschen, aber ans Außennetz. Mit der Pike verzog der Rattelsdorfer Stürmer dann ebenso (80.) und ließ so nochmals die Chance liegen zu erhöhen.

So ergab sich auf der Gegenseite zum zweiten Mal die Chance zu verkürzen. Stirnweiß hatte TW Kellner bereits umkurvt wurde aber im allerletzten Moment noch stark von Derra gestört, der den Einschuss verhinderte (83.). Der Gegenangriff lief über die Mitte, wo Schmittwolf den Ball in die Gasse auf Stade durchsteckte. Dieser ließ sich nun nicht mehr die Möglichkeit zum 5:1 entgehen und schob trocken ein. Somit war der Stürmer an allen fünf Treffern direkt beteiligt!

Das war es dann mit den Strafraumaktionen auf Rattelsdorfer Seite. Zum Schluss gab es noch Möglichkeiten für die Gäste. In der 86. Minute hatte Schleicher die Doppelchance. Doch beim Versuch Kellner zu umkurven war dieser rechtzeitig unten und wischte den Ball vom Fuß und auch beim Nachschuss war die Torwartvertretung zur Stelle und parierte den Versuch des Mühlhäuser.

Zwei Minuten vor dem Ende hätte sich Schleicher sein zweites Tor eigentlich verdient. Mit seinem Freistoß aus 22 Metern über die Mauer stand ihm aber der Pfosten im Weg. So erfolgte pünktlichst der Abpfiff des Unparteiischen.

Fazit:

Rattelsdorf über die Spieldauer mit einem überzeugenderen Auftritt. Die Heimelf hatte mehr Torchancen und mehr vom Spiel. Allerdings kann Mühlhausen aber nach 17 Minuten auch in Führung gehen. Psychologisch wichtig erschien das Tor kurz vor der Pause. Verpuffte aber durch den Blitzausgleich der Mühlhäuser kurz nach Wiederanpfiff. Nach der erneuten Führung der Sportvereinigung hatte die Spielvereinigung nicht viel entgegen zu setzen. Ärgern wird Trainer Rückel sicherlich der dritte und vierte Treffer, die beide nach einem einfachen Einwurf entstanden.

Für die Grünert-Elf gilt es nun nächste Woche diesen Sieg zu bestätigen. Das wird in Tütschengereuth wahrlich kein leichtes Unterfangen. Schließlich ist es dort immer schwierig zu bestehen, noch dazu grüßen die Staabeißer von der Spitze, sind sie doch das einzige Team der Kreisliga das zwei Siege einfahren konnte.

Mühlhausen erwartet zuhause den SV Würgau. Das Spiel des Aufsteigers ist bestimmt nicht auf viel Ballbesitzfußball ausgelegt. Sollten aber die Chancen, die sich ergeben konsequent genutzt werden, wird der Auftaktsieg gegen Reichmannsdorf sicherlich nicht das letzte Ausrufzeichen gewesen sein.

geschr. L. Neundorfer


 

3.Spieltag

 

 

 

 

 

DJK Tütschengereuth – SpVgg Rattelsdorf 2:1 (0:0)

DJK Tütschengereuth: Ochs, Schirm, Wernsdorfer D., Schuster B., Ajayi I., Müllich, Wernsdorfer L., Geuss, Wernsdorfer Martin, Förtsch, Rumpel F. / Zeh, Pflaum, Kießling M., Köhler (73.)
 
SpVgg Rattelsdorf: Süppel, Merkel T., Welzer, Derra M., Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Förster, Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Weidner, Schmitt M. (80.), Kellner (47.), Leimbach D. (49.)
 
Tore: 1:0 Rumpel F. (59., Müllich), 2:0 Wernsdorfer L. (72., Ochs), 2:1 Merkel T. (85.)
 
Gelbe Karten: Wernsdorfer D. - Foulspiel (12.), Rumpel F. - Foulspiel (61.), Ajayi I. - Foulspiel (64.), Wernsdorfer Martin - Foulspiel (80.), Förtsch - Foulspiel (89.) / Förster - Handspiel (38.), Bischof F. - Foulspiel (54.), Kellner - Foulspiel (77.), Derra M. - Foulspiel (87.), Grünert - Foulspiel (90.+2) |
Gelb-rote Karten: Ajayi I. - Foulspiel (71.), Wernsdorfer Martin - Foulspiel (90.+3) / -
 
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Ercan Gündüz (BSC Kulmbach)
 

Rattelsdorf auswärts weiter ohne Punkt

Am Sonntag empfing die DJK SV Tütschengereuth die SpVgg Rattelsdorf. Das Spiel wurde auf Anfrage der Sportvereinigung gedreht, sodass zunächst im Waldstadion gespielt wurde. Die Heimelf grüßte bereits vor der Partie als Tabellenführer, ohne Punktverlust und ohne Gegentor nach zwei Spielen. Die Gäste hingegen verloren zum Auftakt, konnten aber im ersten Heimspiel gegen Mühlhausen einen Kantersieg feiern.

Das Spiel begann dann auch erst gut für die Itzgründer. Förster brachte eine gute Hereingabe in die Mitte. Doch Stade scheiterte zweimal. Zunächst am Blockversuch eines Verteidigers und dann knapp am Gehäuse der Heimelf. Die Gäste blieben auch dran und waren griffiger gegen den Tabellenführer. Zählbares sprang aber nicht heraus.

Nach gut 20 Minuten zeigten sich dann auch die Gastgeber vor dem Tor von Süppel. Sturmtank Wernsdorfer L. zog im Strafraum ab, fand aber seinen Meister im Rattelsdorfer Keeper. Nur kurz darauf war es dann wieder Stade, der durch einen langen Einwurf von Derra in Szene gesetzt wurde, aber erneut wurde der Schuss geblockt.

Somit ging es torlos in die Kabinen. Rattelsdorf hätte dabei mit etwas mehr Fortune in Front gehen können.

Auch kurz nach der Pause war es Schmittwolf der im Sechzehner die Möglichkeit zum Torabschluss hatte, aber zu lange wartete und der Abschluss somit abermals geblockt werden konnte (47.).

Doch fortan kippte das Spiel dann gen Tütschengereuth. So war der quirlige Förtsch nach feiner Vorlage von Müllich durch und tauchte vor dem herauseilenden Süppel auf. Sein Abschluss trudelte aber denkbar knapp am langen Pfosten vorbei (53.).

In der 59. Minute wurde es wieder über die starke linke Seite der Staabeißer gefährlich. Dabei hatte die Sportvereinigung eigentlich den Ball schon wieder erobert, um ihn unnötig zu verlieren. Werndorfer L. setzte sich durch und spielte in Mitte auf Rumpel, der den Ball per Grätschte vor Grünert und an Süppel vorbeispitzelte. 1:0!

Die Gäste geschockt. Die zweite gute Chance binnen weniger Minuten saß bei der Heimelf. Vor allem über Stade versuchte man trotzdem offensiv gefährlich zu bleiben. Mehr als ein Schuss aus 16 Metern den Ochs aufnehmen konnte, kam aber nicht heraus. Und auch in Überzahl, Ajayi sah innerhalb von sieben Minuten gelb-rot in der 71. Minute, tat sich der Gast schwer gegen nun natürlich tief stehende Tütschengereuther. Der Freistoß nach der gelb-roten Karte war auch der Auslöser für den nächsten Nackenschlag. Denn der lange Ball wurde von TW Ochs abgefangen. Werndorfer L. orientierte sich nach vorne. Ein langer Abschlag, Tiefschlaf bei Rattelsdorf und Wernsdorfer L. schob den Ball am zögerlich rauslaufenden Süppel zum 2:0 in die Maschen ein (72.).

Rattelsdorf wirkte danach ratlos, fand kein durchkommen und musste natürlich auf weitere Konter aufpassen. Kellner hatte dazu noch Glück nach einem Tackling nur gelb gesehen zu haben (77.). In der 85. Minute wurde dann Stade gefoult und Merkel verwandelte wie bereits am ersten Spieltag per direktem Freistoß. Mehr wurde es aber nicht, denn die Itzgründer waren am Ende auch einfach zu schlampig, sodass es keine weitere Chance auf einen möglichen Ausgleich gab.

Fazit:

Tütschengereuth gewinnt in der Summe verdient. Bleibt weiter ohne Punktverlust und grüßt auch nach diesem Spiel folgerichtig von der Spitze. Einziger Wermutstropfen dürfte der erste Gegentreffer der Saison sein. In der ersten Hälfte hatte man sicherlich bei der ein oder anderen Aktion Glück, aber auch das Können die Abschlüsse der Rattelsdorfer zu blocken. In der zweiten Halbzeit zeigte man sich dann souverän bei der Chancenverwertung.

Die Sportvereinigung muss nun schon die zweite Niederlage hinnehmen und bleibt auswärts somit weiterhin ohne Punkt. In Halbzeit eins hätte man in Führung gehen können und baute im zweiten Durchgang immer mehr ab. Beide Gegentreffer auch äußerst unnötig und hätten verteidigt werden können. Vor allem kassierte man wieder mal ein Gegentor nach einem langen Abschlag in Tütschengereuth und auch deshalb wartet man weiterhin auf den ersten Sieg im Waldstadion seit 2013!

Bereits am Freitag tritt die Mannschaft von Tommy Grünert in Pettstadt zum Kerwasspiel an, in der Hoffnung endlich auch mal auswärts etwas mitzunehmen!
Tütschengereuth erwartet erneut zuhause den Aufsteiger aus Mühlhausen und möchte natürlich bestenfalls seine Siegesserie fortsetzen!

geschr. L. Neundorfer


 

4.Spieltag

 

SV Pettstadt - SpVgg Rattelsdorf     1:4 (1:0)
 
SV Pettstadt: Kauder, Klinnert, Opris, Uebler, Lang, Pfeuffer K., Esen, Wolf R., Jentsch F., Babatinca, Distler / Krapp Do., Schönhofer, Zwosta (46.), Werner (65.)
 
SpVgg Rattelsdorf: Süppel, Merkel T., Welzer, Derra M., Pfaffenberger, Grünert, Bischof F., Förster, Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Weidner, Kellner, Knippert (46.), Leimbach D. (46.)
 
Tore: 1:0 Distler (45.), 1:1 Förster (62.), 1:2 Stade, Foulelfmeter (72.), 1:3 Stade (87.), 1:4 Bischof F. (88.)
 
Gelbe Karten: Jentsch F. (52.), Werner (79.) / Förster (11.), Grünert (14.), Pfaffenberger (44.), Stade (60.), Derra M. (65.), Leimbach S. (89.)
 
Zuschauer: -
 
Schiedsrichter:
 

Zur Pettstadter Kerwa gibt’s die ersten Auswärtspunkte

Bereits am Freitagabend fand das Spiel SV Pettstadt gegen die SpVgg Rattelsdorf auf der Sportanlage an der Hammerstatt statt. Die Gastgeber luden damit zum Kerwasspiel ein und waren nach der Auftaktniederlage in Lauter gut in Form, denn es folgten zwei knappe 2:1 Siege gegen Zapfendorf und in Strullendorf. Rattelsdorf hingegen musste nach dem vermasselten Auftakt in Strullendorf und der jüngsten Pleite in Tütschengereuth, erneut auswärts ran. Mindestens ein Punkt sollte es im dritten Auswärtsspiel schon werden. Denn es stehen lediglich die drei Zähler vom Heimspiel gegen Mühlhausen auf der Habenseite.

In den ersten Minuten passierte nicht viel und das Spiel fand zwischen den Strafräumen statt. In der 8. Minute dann die Möglichkeit für Jentsch der eine Freistoßhereingabe aus dem Halbfeld mit dem Rücken zum Tor über die Latte köpfte.

Eine Standardsituation war es dann auch für Rattelsdorf die die erste Chance ebnete. Ein Eckball von Stade auf den langen Pfosten wurde von Grünert wieder scharf gemacht. Der Ball segelte Richtung Tor. Doch mit vereinten Kräften konnte das Spielgerät von der Heimelf vor der Linie geklärt werden (16.).

Nur zwei Minuten später dann die große Chance zur Führung für die Itzgründer. Stade schloss aus 11 Metern mit links ab, Keeper Kauder konnte zur Seite parieren. Förster spielte den Ball nochmals in die Mitte auf Stade, doch sein Abschluss mit rechts wurde von einem Heimakteuer geblockt!

Man hatte das Gefühl Rattelsdorf war jetzt dran, doch das änderte sich nach wenigen Minuten wieder. Denn in der 22. Minute war Opris nach Doppelpass mit Wolf auf einmal durch, brachte den Ball aber am gut reagierenden Süppel nicht vorbei!

In der 28. Minute senkte sich ein Abschluss vom Sechzehnereck noch gefährlich, landete aber auf dem Obernetz des Rattelsdorfer Tores. Nur vier Minuten später war dann Pfeuffer auf und davon, konnte aber von Derra im allerletzten Moment noch entscheidend gestört werden!

Auf der Gegenseite spielte Pettstadt mit dem Feuer als ein Ball im eigenen Fünfer versucht wurde abgeschirmt zu werden. Bischof spitzelte mit dem Fuß dazwischen, der Ball landete aber nicht im Tor (40.).

Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten startete die Heimelf über Esen noch einen letzten Angriff. Der ehemalige Buttenheimer Spielertrainer hatte alle Zeit der Welt zum Flanken aus dem Halbfeld. Derra konnte per Kopf klären, der Ball war als Bogenlampe lange in der Luft. Jeder schaute sich das Geschehen an, auch Distler. Der unbedrängt mit viel Zeit Maß nehmen konnte und aus 16 Metern den Ball volley perfekt in die Maschen traf (45.).

Nach dem Rattelsdorfer Tiefschlaf, gerade vor dem Gegentreffer wurde es laut in der Kabine und zwei Wechsel wurden vorgenommen.

Doch zunächst schien man immer noch nicht ganz auf dem Platz zu sein. Denn Innenverteidiger Übler konnte nach Ballgewinn bis zum Sechzehner marschieren. Hatte aber zum Glück für Rattelsdorf kein Zielwasser getrunken und der Ball ging knapp am Pfosten vorbei (49.).

Das war dann aber wohl das endgültige „Hallo wach“ für die Sportvereinigung. Fortan ging dann Spiel nahezu nur noch in eine Richtung. Die Zweikämpfe wurden angenommen und man wurde gerade im Mittelfeld und im Gegenpressing immer griffiger. In der 55. Minute dann ein Zuspiel von Grünert auf Stade, der mit Bischof kreuzte und mit links zum Abschluss kam. Der Ball küsste dabei noch den Querbalken. Nur eine Minute später wurde ein Tor wegen vermeintlichen Abseits aberkannt.

Ein schöner Spielzug fand dann doch endlich den Weg ins Tor. Über Förster, Grünert und Merkel landete der Ball in er Mitte erneut bei Förster, der aus wenigen Metern den Ball nur noch über die Linie drücken musste (62.).

Der Ausgleich mehr als verdient, doch Pettstadt war nach Standards noch gefährlich. Jentsch brachte einen langen Freistoß auf Zwosta der aus spitzem Winkel mit dem Kopf an Süppel scheiterte (69.).

Doch im Gegenzug war es ein langer Ball von Merkel auf Beiersdorfer der die Pettstadter Verteidigung aushebelte. Die Hereingabe kam auf Stade, der per Direktabnahme aber das Spielgerät über den Kasten drosch (70.).

In der 72. Minute wollte Beiersdorfer an Jentsch vorbeiziehen und wurde dabei nach unten gezogen. Der Schiedsrichter sah das regelwidrige Vergehen und entschied auf Strafstoß. Stade netzte mittig zur Führung ein.

Die Löcher im Mittelfeld der Gastgeber wurden größer und so war es Merkel der nach einem Spielzug über links aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, aber TW Kauder war zur Stelle (78.). Der Sportverein von der Hammerstatt versuchte zwar nochmal etwas zu reißen, aber es fehlten die letzten Körner und die Genauigkeit.

Ein Doppelschlag binnen zwei Minuten sorgte dann aber für die endgültige Entscheidung. Zunächst war es ein eigentlich schwach getretener Eckball von Leimbach S. der durch Freund und Feind aber durchrutschte zu Stade, der am langen Pfosten wartend „Danke“ sagte und mithilfe des Innenpfostens zum 1:3 traf (87.). Vom Anstoß an, ging es dann mit Ballgewinn für die Gäste weiter. Bischof alleine vor Keeper Kauder, der auch bei diesem Abschluss keine Chance hatte (88.).

Fazit:

Aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung und dem größeren Willen im zweiten Durchgang ist der erste Auswärtserfolg für die Rattelsdorf in dieser Saison verdient. Von Pettstadt kam einfach zu wenig und es fehlte die Kraft nachzulegen. Ärgerlich für die Heimelf, die doch mit dem 1:0 mit dem Halbzeitpfiff zum psychologisch eigentlich wichtigen Zeitpunkt traf. Somit sind nun beide Teams nach vier Spieltagen mit sechs Punkten gleichauf.

Pettstadt konnte sein gutes Potenzial nur im ersten Durchgang aufrufen, braucht aber vielleicht auf einfach noch ein paar Spiele, um sich mit den vielen neuen Spielern noch zu finden. Bereits am Mittwoch muss das Team von Manni Schmitt zur DJK Tütschengereuth, eine derzeitige Spitzenmannschaft.

Rattelsdorf konnte mal wieder „Kerwaspielverderber“ sein. Das ist aber nebensächlich. Viel wichtiger war es endlich mal auswärts zu gewinnen. Den Schwung aus der zweiten Halbzeit möchte man natürlich bestenfalls mit ins Derby gegen Kemmern mitnehmen. Den Wochenspieltag (Mittwoch) darf die Mannschaft dann wieder im eigenen Wohnzimmer bestreiten!

geschr. L. Neundorfer

 
5.Spieltag
 
 

SpVgg Rattelsdorf - SC Kemmern     2:1 (0:0)

SpVgg Rattelsdorf: Süppel 2,5, Merkel T. 2,5, Welzer 2,9, Derra M. 3,5, Pfaffenberger 3,9, Grünert 2,5, Bischof F. 3,3, Förster 2,9, Leimbach S. 2,4, Beiersdorfer M. 2,6, Stade 2,3 / Leimbach D., Elflein J. 2,6 (45.+5), Knippert 3,0 (69.), Schmittwolf S. (81.)

SC Kemmern: Hofmann N. 2,5, Basaran C. 2,0, Gäßler 2,3, Schnapp J. 2,3, Böhm S. 2,3, Albrecht M. 2,5, Preiss 2,5, Ortlauf 2,3, Dorsch J. 2,3, Riedl 2,8, Görtler D. 1,5 / Linster D., Seelmann, Zweier Ju., Will K., Basaran M. 1,8 (26.)

Tore: 1:0 Stade (71.), 1:1 Görtler D. (73.), 2:1 Bischof F. (82.)

Gelbe Karten: Welzer - Foulspiel (25.), Merkel T. - Foulspiel (41.), Leimbach S. (61.), Grünert - Foulspiel (72.), Bischof F. (87.) / Gäßler - Foulspiel (35.), Basaran M. (45.+2), Görtler D. - Foulspiel (57.), Böhm S. - Foulspiel (59.), Basaran C. - Foulspiel (85.), Ortlauf - Tätlichkeit (90.), Dorsch J. (90.+2)

Gelb-rote Karten: - / Gäßler - Foulspiel (82.), Görtler D. - Meckern (83.), Basaran C. (90.+4)

Rote Karten: - / Dorsch J. (90.+4)

Zuschauer: 310

Schiedsrichter: Tobias Paesler (DJK Don Bosco Bamberg 1950 e.V.)

 

Knapper Sieg für Rattelsdorf im Derby

Am fünften Spieltag empfing die SpVgg Rattelsdorf am Mittwochabend zu ihrem zweiten Heimspiel den SC Kemmern. Es war insgesamt das erst fünfte Aufeinandertreffen in Pflichtspielen zwischen diesen beiden Teams. In der Spielzeit 2013/14 konnte Kemmern nicht gewinnen (0:2, 1:1), Rattelsdorf stieg daraufhin im ersten Kreisligajahr auf, während Kemmern solide im Mittelfeld abschloss. 2017/18 behielt dann Kemmern zweimal mit 1:0 die Oberhand und stieg am Ende trotzdem ab, während Rattelsdorf die nötigen Punkte fehlten um entscheidend beim Aufstieg mitzusprechen. Vor dem Spiel hatte Kemmern einen Punkt mehr auf dem Konto als der Gastgeber und ging in sein drittes Auswärtsspiel zum dritten Derby. Während zum Auftakt in Dörfleins ein sattes 1:7 die Liga aufhorchen ließ, setzte es zwei Wochen später in Zapfendorf eine knappe 2:3 Niederlage.

Das Derby zog viele Zuschauer, 350 an der Zahl, die von Beginn an sahen, dass die Heimelf aktiver den Weg nach vorne suchte. Ein langer Ball von Leimbach fand Beiersdorfer, der auf Bischof ablegte und dieser Keeper Hofmann das erste Mal prüfte, der nur noch vorne abklatschen konnte (3.). Auf dem Weg vorne musste die Sportvereigung doch immer wieder aufpassen auf etwaige schnelle Gegenstöße. So wie in der achten Minute, als Förster einen Ball von Derra nicht kontrollieren konnte, der Abpraller bei Görtler landete und sofort einen Pass in die hochstehende Abwehrkette setzte. Süppel sprintete aber aus dem Sechzehner und konnte gerade noch klären (8.).

Und die Gäste kamen besser ins Spiel. Ein Schuss von Albrecht aus 18 Metern flog aber über das Tor (17.). Zwei Minuten später war beim Schuss von Stade aus spitzem Winkel bei TW Hofmann Endstation. In der 23. Minute dann einfacher Ballverlust am eigenen Sechzehner des SCK und über Förster, Stade landete der Ball bei Beiersdorfer. Doch auch dieser Schuss direkt auf den Kemmerer Schlussmann, der im Nachfassen das Leder hatte. In derselben Minute dann Gegenangriff. Görtler legt auf Riedl ab, doch erneut flog der Ball über das Gehäuse.

Offensiv aktiver war dennoch die Heimelf. Doch oft kam der letzte Ball nicht an oder man war zu unkonzentriert, sowie Welzer, dem der Ball aus aussichtreicher Position nach einem Eckball vor die Füße fiel, der Schuss aber mal so richtig über den Schlappen rutschte (30.).

Kurz vor der Pause funktionierte es dann doch noch mit einem Abschluss. Einen Freistoß legte Leimbach auf Merkel, der aus 25 Metern mal abzog und nur knapp scheiterte (45.). In der Nachspielzeit wurde dann TW Süppel mit einem türkischen Aufsetzer von Ortlauf aus 18 Metern das erste Mal geprüft, wehrte zur Seite ab, Merkel mit dem langen Ball nach vorne auf Stade, der sich durchsetzte auf Bischof quer legte und dieser den Ball am herausstürzendem Hofmann nicht vorbei brachte (45.+1). Doch es war immer noch nicht zu Ende. Stade drehte sich im Sechzehner um seinen Gegenspieler, der Schuss aber wieder zu unplatziert und Hofmann konnte zur Seite abwehren. Der Nachschuss aus der Drehung von Beiersdorfer landete in den Armen des Torwarts (45.+3).

Insgesamt machte Rattelsdorf einen etwas besseren Eindruck, allerdings fehlte noch die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Vorsicht war vor allem bei den wenigen aber guten Gegenstößen der Gäste geboten.

Die erste Halbchance gehörte wieder Rattelsdorf. Doch Spielertrainer Grünert setzte seinen Schuss aus 16 Metern ein paar Meter zu hoch an (51.). Zwei Zeigerumdrehungen später war es Goalgetter Görtler aus 14 Metern. Dieser Schuss war deutlich besser und nur rund einen halben Meter zu hoch angesetzt. In der 58. Minute dann wieder Rattelsdorf, Stade legt quer auf Beiersdorfer, doch auch dieser Schuss rutscht über den Schlappen, da war erneut mehr drin.

Das Spiel hatte dann eine flaue Phase drin ohne Chancen, da war es dann doch schon überraschend, als plötzlich das 1:0 fiel. Angriff über rechts, Knippert spielte Bischof frei, der aus der Drehung zum eingelaufenen Stade passte. Die Abwehr ausgehebelt und der Rattelsdorfer Goalgetter blieb diese Mal cool vor Hofmann und chippte den Ball vorbei am Torwart in die Maschen (71.).

Die Führung von den Spielanteilen freilich verdient, hat sich aber zu diesem Zeitpunkt dann nicht wirklich angekündigt. Doch nur eine Minute später bekam der Gast einen berechtigten Freistoß zugesprochen. Görtler hatte zuviel Platz und wurde von Grünert von den Beinen geholt. Der erfahrene Torjäger des SCK legte sich den Ball zurecht. Schaute kurz und drosch den Ball über die Mauer ins Rattelsdorfer Gehäuse. Tolles Tor und der postwendende Ausgleich in der 73. Minute, der sich bis dato nun wirklich nicht angekündigt hatte.

Doch dieser Treffer weckte die Grün-weißen wohl auf. Kemmern nun aktiver und Basaran M. mit seinem starken Linken aufs Tor. Doch TW Süppel kann zur Seite abwehren (80.).

Doch genau dann passierte etwas denkbar Ungünstiges für den Gast. Gäßler und Grünert gingen zum freien Ball. Grünert war einen Ticken früher dran, Gäßler zog zurück, dennoch gab es den Kontakt. Der Schiedsrichter ließ keine Gnade walten und schickte Gäßler mit der Ampelkarte vom Platz (82.). Und der Freistoß sorgte dann auch indirekt für die erneute Führung der Sportvereinigung. Derras Hereingabe wurde zunächst von Schnapp geklärt, doch wurde von der Heimelf wieder gefährlich gemacht. Merkel zog zur Grundlinie durch, die Hereingabe fand Beiersdorfer der die Aufsetzerflanke artistisch ins lange Eck beförderte (83.). Görtler immer noch von der Entscheidung des Unparteiischen erbost, holte sich dann wegen Meckern ebenfalls die Ampelkarte ab.

Rattelsdorf schaffte es nicht den Sack endgültig zu zumachen. In der 86. Minute setzte Stade den Freistoß zu hoch an und kam danach zu keiner Chance mehr. Kemmern allerdings auch nicht mehr. Vielmehr gab es noch zwei weitere Platzverweise für Dorsch (rot, 93.) und Basaran C. (gelb-rot, 94.).

Fazit:

In einem hitzigen Derby, mit vielen Nickligkeiten bei Zuschauern und Spielern, behält Rattelsdorf somit knapp die Oberhand gegen den Sportclub aus Kemmern. Vom Spielverlauf her in der Summe auch sicherlich verdient. Allerdings waren die Gegenstöße der Kemmerer immer gefährlich und nach dem postwendenden Ausgleich war auch Kemmern mal kurz am Drücker. Doch die Heimelf konnte die Gäste nach dem ersten unglücklichen Platzverweis nochmal schocken.

Rattelsdorf kann somit an der Tabelle an Kemmern vorbeiziehen und steht plötzlich sogar auf Platz zwei nach fünf Spieltagen und bereits zwei Niederlagen. Schon am Sonntag wartet aber ein ganz schweres Kerwasauswärtsspiel in Ober-/Unterharnsbach.

Kemmern wirft diese Niederlage sicherlich nicht um, auch wenn Dorsch natürlich aufgrund der roten Karte mindestens ein Spiel fehlen wird. Der Sportclub legte sich aufs Kontern aus und fuhr damit ganz gut und selbst nach dem Rückstand konnte prompt ausgeglichen werden. Es reichte allerdings nicht ganz. Nächste Woche empfängt man zum eigenen Kerwasspiel die DJK Tütschengereuth, die gerade die zweite Niederlage in Folge einstecken mussten

P.S.: Schiedsrichterleistungen kommentiere ich in meinen Berichten grundsätzlich nicht, ich kommentiere ja auch nicht jeden Fehlpass von Spieler. Selbst bei groben Schnitzern von Spielern versuche ich auch möglichst den Namen wegzulassen. Zudem ist mein Bericht nur über den Videoticker geschrieben worden, habe das Spiel selbst nicht verfolgen können, da satte 16 Kästen Bier über den Tresen gewandert sind. Hier nochmal vielen Dank an alle Fans, die unter anderem auch Geduld mitbringen mussten.

geschr. L. Neundorfer

 
6.Spieltag
 
 

SV O-/Unterharnsbach - SpVgg Rattelsdorf     4:1 (1:1)

SV O-/Unterharnsbach: Pflaum M., Feuerlein, Neff, Martin Ju., Diller T., Ziegler, Bayer Jo., Braun, Gebhart, Weber S., Hofmann M. / Lamprecht, Krebs (46.), Rosenberger (65.), Braun M. (55.)

SpVgg Rattelsdorf: Süppel, Merkel T., Welzer, Derra M., Elflein J., Grünert, Bischof F., Förster, Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Kellner, Schmittwolf S., Knippert (63.), Leimbach D. (87.)

Tore: 1:0 Hofmann M. (22.), 1:1 Grünert (26.), 2:1 Weber S. (67.), 3:1 Gebhart (83.), 4:1 Gebhart (85.)

Gelbe Karten: Hofmann M. (67.) / Derra M. (66.), Elflein J. (80.)

Zuschauer: 180

Schiedsrichter: Johannes Blaß

 

Dritte Auswärtsniederlage für Rattelsdorf

Am Sonntag spätnachmittag, empfing der SV Eintracht Ober-/Unterharnsbach die SpVgg Rattelsdorf zum Kerwasspiel. Dieses Aufeinandertreffen zur Harnsbacher Kerwa gab es schon letztes Jahr. Damals Freitagabend und mit einem 3:2 Erfolg im Gepäck reiste Rattelsdorf gen Sandkerwa. So auch der Plan in diesem Jahr, vor allem da man in Pettstadt an deren Kerwa letzte Woche zum ersten Mal auswärts erfolgreich war und im Wochenspiel gegen Kemmern zuhause ebenfalls mit einem Dreier nachlegen konnte. Somit lag man vor der Partie einen Punkt vor der Heimelf, die nach der Niederlage zum Auftakt in Stegaurach kein Spiel mehr verloren hatte. Zuhause gegen Dörfleins (0:0) im ersten Heimspiel und zuletzt in Strullendorf (3:3) gab es Punkteteilungen, während in Lauter (0:2) und gegen Zapfendorf (4:0) gewonnen werden konnte.

Gerade nach dem zuletzt torreichen Spiel waren die Hausherren auf Defensive bedacht. Rattelsdorf suchte den Weg nach vorne und war dabei durchaus gefällig in den Aktionen. Herauszuheben war in der 10. Minute dann die größte Möglichkeit für den Gast in Führung zu gehen. Langer Ball von Grünert auf Stade, dieser legte auf Bischof ab, der mit seinem Schuss an TW Pflaum scheiterte. Beim anschließenden Eckball schoss Bischof dann knapp vorbei.

Nach einer Viertelstunde meldete sich auch die Heimelf zu Wort. Eine schöne Kombination über mehrere Stationen wurde im letzten Moment von Derra geblockt. Die Gäste danach weiter bemüht über außen zum Erfolg zu kommen.

Mit dem ersten Schuss aufs Tor, dann die Führung für die Eintracht durch Hofmann M. viel machen musste er dafür nicht. Der Harnsbacher Zehner spazierte Richtung Strafraum und konnte mit einem satten Schuss aus 20 Metern Torwart Süppel überwinden (22.).

Die Harnsbacher dann im Spiel und doch fiel dann nur wenige Minuten später der bis dahin verdiente Ausgleich durch Grünert. Försters Eckball auf den langen Pfosten fand genau den Kopf seines Trainers, der nur noch einnicken musste (28.). Hier sah die Harnsbacher Defensive nicht gut aus.

Doch anstatt auf Itzgrunder Seite nachzulegen, wurden die Hausherren nun stärker. Braun versuchte es aus der Drehung mit einem Volley, doch Merkel konnte blocken (28.). Nur eine Minute später rutschte der Ball nach einer Hereingabe auf Gebhardt durch, der aus aussichtsreicher Position aber den Ball nicht richtig traf. Und die Fehler auf Rattelsdorfer Seite häuften sich. In der 31. Minute ein schlechter Rückpass auf Süppel, der dadurch nur unzureichend klären konnte. Braun hatte die Möglichkeit einzuschießen, doch mit Fortune konnte Rattelsdorf vereint zum Eckball klären. Dieser wurde direkt aufs Tor gezogen, doch Süppel war zur Stelle.

Und Harnsbach nun auch spielerisch mit Chancen zur Führung. Der agile Gebhardt wurde in der 33. Minute bedient. Seinen Volleyschuss vom linken Strafraumeck konnte aber Süppel parieren.

Erst in der 37. Minute dann wieder die Gäste. Mit etwas Glück landete ein Zuspiel von Grünert in den Lauf von Bischof, aber aus wenigen Zentimetern Entfernung vor dem herauslaufenden Torwart Pflaum, konnte der Rattelsdorfer Stürmer den Ball nicht vorbeibringen.

In der 41. Minute erneut ein Fehler im Spielaufbau der Gäste. Harnsbach konterte über Gebhardt, doch seine flache Hereingabe fand nur den zurückgeeilten Grünert, der dann klären konnte.

Nur eine Minute später, langer Einwurf von Beiersdorfer auf Stade. Der drehte sich im Sechzehner und scheiterte am Fünfmetereck an Pflaum. Auch der anschließende Eckball wurde gut rein gebracht, doch Welzer köpfte zu hoch.

Mit dem Unentschieden ging es in die Pause.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff wurde Merkel im Sechzehner angeschossen. Auch wenn unfreiwillig war die Körperfläche minimal vergrößert und der Schiedsrichter entschied auf Handelfmeter. Diesen konnte Süppel aber gegen den Torschützen des 1:0, Hofmann M., glänzend halten.

Es dauerte aber bis zur 61. Minute ehe Rattelsdorf den "Aufwind" des gehaltenen Elfmeters nutzte. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Förster und Stade, an dessen Ende Förster die flache Hereingabe nur denkbar knapp verpasste.

Die Chance zur Führung vertan und fortan spielten nur noch die Hausherren. Denn nur eine Minute später ein Querschläger von Rattelsdorfs Verteidigung und Braun köpfte über das Gehäuse vom herausstürzenden Süppel. Der etwas Glück hatte, dass sein Tackling gegen den Ball und Braun nicht als Foulspiel geahndet wurde.

In der 66. Minute dann die Führung für Harnsbach. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde erneut nicht zwingend genug geklärt und zunächst rettete ein Pfostenschuss die Gäste, doch Weber stand richtig und drosch den Abpraller in die Maschen.

In der 68. Minute nochmal eine Offensivaktion der Sportvereinigung. Einen Angriff über rechts schloss Grünert aus 14 Metern ab, doch knapp am Pfosten vorbei. Ebenso sein Freistoß zwei Minuten später. Allerdings klar drüber.

In der 71. Minute hätte die Heimelf dann erhöhen müssen. Nach einem schönen Spielzug brachte Rosenberger am langen Pfosten wartend den Ball aber nicht im so gut wie leeren Tor unter.

Nur drei Zeigerumdrehungen später wieder einer der vielen Fehler im Spielaufbau der Rattelsdorfer. Braun war durch, doch Süppel zur Stelle. Mit Mühe konnte dann zur Ecke geklärt werden. In der 82. Minute kam wieder Braun zum Abschluss, der Ball wurde abgefälscht und ging nur denkbar knapp am Pfosten vorbei. Doch die anschließende Ecke brachte dann den Erfolg. Gebhardt stieg am höchsten und netzte zum 3:1 ein!

Grünert versuchte seine Mannschaft nochmal aufzubauen. Doch nach einem langen Abschlag von Keeper Pflaum setzte sich Gebhardt durch und schloss nur zwei Minuten nach seinem ersten Treffer kompromisslos zu seinem zweiten Torerfolg ins lange Eck ab (84.).

In der 88. Minute wurde wieder schlampig der Ball an die Harnsbacher verloren, doch Rosenberger kam mit seinem Abschluss nicht an Süppel vorbei.

Den Schlusspunkt setzte dann doch noch Rattelsdorf. Doch Bischofs Schuss aus 16 Metern wurde von Pflaum zur Ecke geklärt, die dann nichts mehr einbrachte.

Fazit:

Am Ende ein verdienter Sieg für Ober-/Unterharnsbach zur Kerwa und mit der geglückten Revanche für die 2:3 Pleite an der Kerwa im Vorjahr. Rattelsdorf verpasste es mehr Kapital aus der anfänglichen Überlegenheit zu schlagen und wurde durch den Fernschuss von Hofmann kalt erwischt. Es gab sofort den Ausgleich, doch danach die Heimelf am Drücker, sowie auch den Großteil der zweiten Halbzeit, weshalb der Sieg natürlich auch in Ordnung geht. Vor allem weil sich bei den Gästen einfach viel zu viele Fehler einschlichen.

Für Harnsbach, die mit 11 Punkten nun den dritten Rang einnehmen, geht es nun nach Tütschengereuth, die nach ihrem furiosen Start (drei Spiele, drei Siege) zuletzt aus drei Spielen nur noch einen Punkt holen konnten.

Ratteldorf empfängt am kommenden Wochenende den ASV Sassanfahrt. Beiden Teams wurde aufgrund ihren Vorsaisonplatzierung die vermeintliche Favoritenrolle zugesprochen. Die Mannschaft die das Spiel für sich entscheiden kann hat zumindest noch am ehesten Kontakt zum vorderen Tabellendrittel zu diesem immer noch früher Zeitpunkt einer ausgeglichenen Kreisliga.

geschr. L. Neundorfer


 

7.Spieltag

 
  
 

SpVgg Rattelsdorf - ASV Sassanfahrt     3:0 (1:0)

SpVgg Rattelsdorf: Süppel, Merkel T., Welzer, Elflein J., Grünert, Leimbach S., Bischof F., Knippert, Förster, Beiersdorfer M., Stade / Neundorfer, Pfaffenberger (67.), Derra M. (79.), Schmittwolf S. (82.)

ASV Sassanfahrt: Schorr D., Elshani L. I., Maier, Burkard M., Zweig, Zeh S., Wicht, Meixner, Dull, Dütsch L., Merckel I. / Postler L., König, Kohlmann M., Strätz (68.), von der Saal (67.), Römer P. (70.)

Tore: 1:0 Stade (17.), 2:0 Stade (62.), 3:0 Knippert (66.)

Gelbe Karten: Stade (41.), Förster (42.), Elflein J. (46.), Welzer (66.), Bischof F. (77.), Derra M. (85.) / Dütsch L. (34.), von der Saal (76.), Römer P. (81.)

Gelb-rote Karten: - / Dütsch L. (90.)

Zuschauer: 140

Schiedsrichter: Özgür Atik (SG Roth-Main)

 

Rattelsdorf mit dem nächsten Heimdreier

Am Sonntagnachmittag empfing die heimische Sportvereinigung den ASV Sassanfahrt. Beide Mannschaften galten vor der Spielzeit als vermeintliche Favoriten, da sie in der Endtabelle der Vorsaison die Plätze 3 und 4 belegten. Aus den Startlöchern kamen die heutigen Kontrahenten aber nicht wie gewünscht. Rattelsdorf hatte neun Punkte nach sechs Spielen auf der Habenseite und Sassanfahrt war mit einem Punkt weniger sogar hinter der Heimelf. Einen Sieg galt es also zu holen, um am oberen Tabellendrittel dran zu bleiben.

Die erste Viertelstunde war es ein Spiel ohne große Höhepunkte. Beide Teams waren um Spielkontrolle bemüht, fanden aber kaum im jeweils gegnerischen Sechzehner Möglichkeiten. In der 14. Minute eroberte Spielertrainer den Ball im Mittelfeld und marschierte nach vorne. Sein Steckpass zwischen die beiden ASV Innenverteidiger fand Stade, der cool blieb und zum 1:0 abschloss!

Das wichtige 1:0 mit der ersten guten Möglichkeit. Doch auf der Gegenseite war es ein langer Diagonalball, der Dütsch in Szene setzte. Aber Süppel stand im Weg und konnte wenn auch schmerzhaft mit dem Gesicht klären (15.). Das wäre der postwendende Ausgleich gewesen. Allerdings unbeeindruckt ging es über die rechte Rattelsdorfer Seite weiter. Bischof spielte in die Mitte auf Stade, dieser rutschte jedoch am langen Pfosten knapp am Ball vorbei (16.).

Nun war etwas geboten auf dem Neuen Sportgelände. In der 22. Minute ein schönes Zusammenspiel zwischen Förster und Merkel, an dessen Ende Förster auf den durchgelaufenen Beiersdorfer zurücklegte, dieser aber den Ball neben das Tor setzte.
Nur eine Zeigerumdrehung später bekamen die Gäste einen Eckball zugesprochen. Zweig zog das Spielgerät auf den langen Pfosten, aber Süppel war zur Stelle.

In der 26. Minute, dann ein langer Ball von Leimbach auf Stade. Doch Torwart Schorr war eine Sekunde schneller als der Rattelsdorfer Topstürmer.

Es folgten und zehn Minuten Leerlauf, ehe dann die Gäste wieder gefährlich wurden. Dütsch tankte sich auch mit etwas Glück durch die Hintermannschaft der Itzgründer und schloss aus halbrechter Position ab. Der Schuss ging an Süppel vorbei, doch Grünert klärte mit dem Körper vor der Linie (37.). Die dickste Chance für den ASV zum Ausgleich!

Bis zur Pause kamen die Regnitztaler auch besser in die Partie und rückten Rattelsdorf hinten rein. Chancen konnten aber keine mehr erspielt werden, sodass es mit dem 1:0 für die Gastgeber in die Pause ging.
Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff ein gefährlicher Freistoß von der Sechzehnerkante für Sassanfahrt. Doch die Hereingabe wurde mit vereinten Kräften geklärt (47.).

In der 61.Minute dann ein erster guter Angriff von der Heimelf. Stade war über rechts durch in der Mitte konnte dieses Mal aber der ASV noch gerade so klären. Aber nur zwei Minuten später dann der zweite Treffer. Elflein mit einem guten Pass ins Mittelfeld auf Beiersdorfer. Der hatte das Auge mit dem Schnittstellenpass auf Stade. Dieser wieder vor Schorr, schob zum 2:0 ein (63.).

Rattelsdorf jetzt im Flow. In der 64. Minute wieder eine schöne Kombination über links und Förster zog aus 16 Metern mit dem schwachen Rechten ab, nur knapp am langen Pfosten vorbei. In der 67. Minute dann die Vorentscheidung. Nach einem Sassanfahrter Angriff klärt Bischof auf die rechte Außenbahn. Stade setzte sich von der Mittellinie an unwiderstehlich durch und zog in den Sechzehner ein. In der Mitte war Knippert den ganzen Weg mitgelaufen und musste nach dem Zuspiel nur noch den Ball über die Linie drücken.
Die Gastgeber schienen nun alles im Griff zu haben und die zehn Minuten Powerplay wurden stark genutzt. Doch nur eine Minute nach dem 3:0 ein Freistoß auf der Gegenseite durch Wicht, aber Zweig köpfte über das Tor.

In der 70. Minute hätte es dann fast den nächsten Nackenschlag für den ASV gegeben. Doch nach einer flachen Hereingabe von Merkel, drehte sich Beiersdorfer um seinen Gegenspieler und scheiterte am gut reagierenden Torwart Schorr.

Eine Viertelstunde vor dem Ende flankte der eingewechselte Römer aus dem Halbfeld Richtung Dütsch. Doch Merkel konnte den Fuß davor ein bringen und Keeper Süppel den Ball dann doch recht locker aufnehmen. Kurz darauf versuchte es Beiersdorfer auf Rattelsdorfer Seite aus der Distanz, der Schuss stellte aber keine Gefahr für das Gehäuse der Gäste dar (76.).

In der 80. Minute wurde ein eigener Freistoß von den Itzgründern schlampig ausgeführt und Burkhard spielte den Ball Dütsch in die Gasse. Doch Welzer drängte den Stürmer entscheidend ab, sodass Süppel den Abschluss aus halbrechter Position parieren und festhalten konnte.

Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit versuchte es dann der eingewechselte Schmittwolf aus der Distanz, aber sein Schuss zu zentral und kein Problem für Schorr.

Als eigentlich keine Gefahr mehr drohte, lief Derra von der Saal im Laufduell unglücklich in die Beine und brachte ihn zu Fall. Der fällige Strafstoß durch Römer wurde aber von Süppel pariert (86.), der somit auch den zweiten Elfmeter innerhalb einer Woche halten konnte.

Ein Freistoß von Römer aus aussichtsreicher Position fand in der 88. Minute nur dem Weg in die Mauer. In der 90. Minute kassierte dann Dütsch nach einem gelbwürdigen Foul die Ampelkarte und das Spiel plätscherte zu Ende. Nach einem Abschluss von Römer in der dritten Minute der Nachspielzeit, der zu zentral kam, wurde das Spiel abgepfiffen und Rattelsdorf konnte im dritten Heimspiel den dritten Dreier feiern.

Fazit:

Am Ende ein verdienter Sieg für Rattelsdorf. Die mit der ersten Möglichkeit dieses Mal eiskalt zuschlugen. Zwar hatten die Gäste die zwei sehr gute Möglichkeiten auszugleichen, über die gesamte Spieldauer gesehen, zeigte aber die Heimelf den größeren Willen und mehr Zug zum Tor. Im zweiten Durchgang reichten dann fünf richtig starke Minuten um den Knock-out zu setzen.

Für den ASV Sassanfahrt geht es im nächsten Heimspiel gegen die SV/DJK Tütschengereuth. Dort sollten wieder Punkte eingefahren werden, um den Anschluss nach oben nicht komplett zu verlieren. Allerdings ist die Saison auch noch lang und man musste mit A. Burkhard einen plötzlichen Abgang verkraften.

Rattelsdorf setzte sich zum Ziel zuhause nichts liegen zu lassen. Bisher ging der Plan auf. Um sich oben festzubeißen müssen aber auch Auswärtspunkte her. Diese kann man bestenfalls nächste Woche im Derby gegen Unterleiterbach holen. Gestern gelang den Letterbachern dabei ein immens wichtiger Sieg in Strullendorf und somit konnte Selbstvertrauen getankt werden. Rattelsdorf ist also gewarnt, nicht nur aufgrund ihrer Auswärtsschwäche (vier Spiele, drei Niederlagen).

geschr. L. Neundorfer 


 
8.Spieltag 
 
 

FSV Unterleiterbach - SpVgg Rattelsdorf     3:2 (3:0)

FSV Unterleiterbach: Schmuck D., Walter F., Bayer F., Epp, Melsa, Kellner, Ambros, Lurtz T., Beland, Bayer T., Simms / Werner D., Oelschlegel, Ross, Schmuck F., Barth (63.), Schmitt (63.), Eichhorn (74.)

SpVgg Rattelsdorf: Süppel, Merkel T., Welzer, Elflein J., Knippert, Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Förster, Beiersdorfer M., Stade / Neundorfer, Pfaffenberger (38.), Derra M. (46.), Leimbach S. (46.)

Tore: 1:0 Simms (5.), 2:0 Bayer T. (26.), 3:0 Bayer T. (27.), 3:1 Stade (56.), 3:2 Stade (59.)

Gelbe Karten: Ambros (36.), Epp (43.), Walter F. (44.), Simms (69.), Beland (79.), Lurtz T. (90.) / Elflein J. (45.), Derra M. (68.) |

Gelb-rote Karten: Epp (82.) / -

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: Martin Götz (SV 1928 DJK Tütschengereuth e.V.)

 

Rattelsdorf kann schwache erste Halbzeit im Derby nicht mehr wett machen

Zum Derby empfing der FSV Unterleiterbach am Sonntag die SpVgg Rattelsdorf. Der heimische FSV startete schwach in die Saison, konnte nur einen Sieg in den ersten fünf Spielen verbuchen. Als Bezirksligaabsteiger sicherlich nicht geplant, merkte man doch schnell, dass die Kreisliga dieses Jahr doch sehr ausgeglichen ist. Aber auch mit weniger personellen Sorgen ist man nun seit zwei Spielen ungeschlagen. Im Derby gegen Zapfendorf gab es ein 2:2 und in Strullendorf konnte mit 2:5 zuletzt gewonnen werden. Zuhause gelang bisher nur ein Sieg. Eben nur ein Sieg aus vier Auswärtsspielen gelang den Gästen bisher. Diese Auswärtsschwäche wollte das Team um Tommy Grünert im Derby endlich zumindest ein wenig verbessern.

Der Beginn allerdings ging komplett in die Hose. In der fünften Minute konnte die Heimelf bereits das erste Mal jubeln. Ein Rückpass auf Süppel sprang auf und sorgte für einen Querschläger des Rattelsdorfer Schlussmanns. Simms sagte danke und schob zur Führung ein. Dass aber auch die komplette Rattelsdorfer Mannschaft nicht auf der Höhe war, zeigte sich bereits zwei Minuten später. Einfacher langer Ball in den Lauf des schnellen Bayer, der aber an Süppel scheiterte. Wiederum nur eine Minute später ein einfacher Ballverlust und Bayer kam aus 16 Metern zum Abschluss, aber zu schwach und kein Problem für Süppel.

Von den Gästen kam so gut wie gar nichts. Symptomatisch der erste Abschluss in der 19. Minute durch Schmittwolf, aber der Ball geht weit am Tor vorbei. Zumindest wurde man daraufhin etwas besser und Torwart Schmuck musste sogar eingreifen. Der Schuss von Bischof aus 18 Metern aber kein Problem für den FSV Keeper (21.).

Aber gerade als man dachte, die Itzgründer hätten sich stabilisiert wieder ein Rückpass in den holprigen Fünfer, wieder ein Querschläger, doch der FSV konnte kein Kapital daraus schlagen (25.). Der anschließende Abschlag wurde aber direkt zum Boomerang. Das Kopfballduell wurde von Melsa gewonnen und der Ball gelangte direkt in den Lauf von Bayer, der durchlaufen konnte und das Spielgerät am herausstürzenden Süppel zum 2:0 in die Maschen setzte (26.)!

Die Gästefans rätselten noch über das 2:0, da stand es plötzlich schon 3:0. Langer Ball von Beland auf Bayer, der Welzer einfach stehen ließ und wieder eiskalt vor Süppel abschloss (27.). Es deutete sich ein Debakel an. In der 29. Minute wieder Bayer nach einem langen Ball aus dem Halbfeld von Kellner. Der Zweifachtorschütze konnte aus spitzem Winkel Torwart Süppel aber nicht überwinden. Der anschließende Eckball landete bei Simms, der das Spielgerät nur knapp am Rattelsdorfer Gehäuse vorbeischoss (30.).

In der 36. Minute sah Ambros nach unnötig hartem Einsteigen gegen Stade nur den gelben Karton und hatte damit zumindest etwas Glück. Die nächste Chance gab es natürlich für die Heimelf, als wieder Bayer geschickt wurde, sich auf außen durchsetzte und auf Beland ablegte. Dessen Schuss wurde abgefälscht und ging deshalb nur knapp am Kasten vorbei (41.).

Wie aus dem Nichts die große Möglichkeit zum Anschluss. Nach Flanke von Beiersdorfer fiel der Ball dem aufgerückten Elflein vor die Füße. Der Rechtsverteidiger schob aus kurzer Distanz den Ball aber am Tor vorbei (43.).

Es konnte eigentlich nur besser werden bei Rattelsdorf. Doch nur 8 Minuten nach Wiederanpfiff wäre fast das 4:0 gefallen. Erneut einer der vielen Fehlpässe im Spielaufbau der Rattelsdorfer. Direkt kommt der Schnittstellenpass auf Simms, der in höchster Not noch fair von Merkel gestoppt wurde (53.).

Trotz dieser Chance machten die Gäste eigentlich einen besseren Eindruck in Durchgang zwei. Und dennoch gelang unerwartet schnell der Anschluss. Nach Ballgewinn in der Hälfte der Gastgeber ging es schnell. Leimbach spielte auf den in der zweiten Halbzeit offensiv agierenderen Grünert, der Stade in Szene setzte. Der Rattelsdorfer Torjäger ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte das 3:1 (56.). Die Gäste blieben dran und nur drei Minuten später musste Schmuck schon das zweite Mal hinter sich greifen. Nach einem tollen Lauf über links von Beiersdorfer, verpasste Knippert zunächst noch in der Mitte. Stade kam aber noch an den Ball heran. Umkurvte aus spitzem Winkel Keeper Schmuck und sorgte mit dem 3:2 wieder für Spannung, die keiner mehr erwartet hätte (59.).

Die Rattelsdorfer gegen zu passive Unterleiterbacher nun wieder voll im Spiel. In der 64. parierte Schmuck einen Abschluss von Grünert aus spitzem Winkel. Dass Unterleiterbach den Faden verloren hatte zeigte sich auch in einer guten Kontergelegenheit, die einfach viel zu schlampig ausgespielt wurde (72.). Und auch eine weitere Möglichkeit nur drei Minuten später wurde vergeben, als die eingewechselten Eichhorn und Schmitt eine Flanke von Kellner aus dem Halbfeld verpassten.

Rattelsdorf war nach dem 3:2 nicht mehr zielstrebig genug und versuchte sich in langen Bällen. Durch die verpassten Möglichkeiten der Heimelf ging das Spiel noch in spannende 10 Minuten. Zudem kassierte Epp in der 82. Minute die Ampelkarte und der FSV war freilich nur noch aufs Verteidigen aus. Doch weder Stade, der an Schmuck scheiterte (84.), noch Beiersdorfer der nach Eckball drüber köpfte (86.) waren erfolgreich in ihren Abschlüssen. In der 90. Minute war es dann nochmal Stade der mit einem Schuss im Sechzehner aufs kurze Eck Schmuck prüfte. Der Ausgleich fiel nicht mehr und somit musste Rattelsdorf die vierte Pleite im fünften Auswärtsspiel hinnehmen.

Fazit:

Eine grausige erste Halbzeit kann Rattelsdorf nicht mehr wett machen. Die ganze Mannschaft brachte kaum etwas auf die Kette und war mit dem 3:0 fast noch gut bedient. Mit etwas Glück muss man dann kurz vor der Pause sogar den Anschluss erzielen. Die zweite Halbzeit war dann besser und man belohnte sich mit zwei Treffern. Die Itzgründer verpassten es aber druckvoll weiterzuspielen, sondern verzettelten sich in lange Bälle, die für weniger Gefahr sorgten. Unterleiterbach hatte den Faden verloren, geht aber aufgrund der guten ersten Halbzeit auch als verdienter Sieger hervor.

Die Unterleiterbacher schafften es somit endlich mal zuhause gegen Rattelsdorf zu gewinnen. In den letzten beiden Heimspielen gegen die Sportvereinigung dominierte man ebenso den ersten Durchgang, konnte aber nur einen Treffer erzielen. Dieser reichte dann immer nicht, da Rattelsdorf die Spiele drehte und mit 2:1 die Oberhand behielt. Drei Treffer genügten nun, um die drei Punkte in Ulb zu behalten. Nächste Woche geht es dann nach Tütschengereuth, aktuell Tabellenzweiter!

Rattelsdorf verliert erstmals beim FSV und darf sich solch erste Durchgänge in dieser Saison nicht mehr erlauben. Sollte man zudem auswärts weiterhin so schwach punkten droht eine Saison im grauen Mittelfeld der Liga oder sogar noch tiefer. Zuhause gegen Reichmannsdorf steht man somit schon unter Druck, auch wenn bisher im eigenen Wohnzimmer noch keine Punkte abgegeben wurden.

geschr. L. Neundorfer 

 

 
9.Spieltag
 
 
 

SpVgg Rattelsdorf - SC Reichmannsdorf     1:6 (0:3)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Welzer, Derra M., Elflein J., Grünert, Leimbach S., Bischof F., Knippert, Förster, Stade, Kellner (17.), Schmittwolf S. (61.), Leimbach D. (72.)

SC Reichmannsdorf: Hänisch, Harrer, Kaiser, Kraus, Schwinn, Berthold, Subat, Altmayer, Weigl, Günther, Helmer / Emrich L., Güttler (64.), Herderich (68.), Hollmann P. (81.)

Tore: 0:1 Helmer (7.), 0:2 Helmer (13.), 0:3 Kaiser (33.), 0:4 Helmer (55.), 1:4 Stade (58.), 1:5 Helmer (62.), 1:6 Kaiser (79.)

Gelbe Karten: Welzer (14.), Merkel T. (22.), Knippert (49.), Leimbach S. (59.), Grünert (90.) / Helmer (17.), Weigl (20.), Berthold (42.), Herderich (70.), Subat (90.)

Zuschauer: 130

Schiedsrichter: Özgür Atik (SG Roth-Main)

 

Die „jungen Wilden“ des SCR erobern Rattelsdorf

Bei nochmals herrlichem Fußballwetter mit Temperaturen nahe der 30°C Grenze war am Sonntagnachmittag der SC Reichmannsdorf in Rattelsdorf zu Gast. Die Gäste konnten in den bisherigen Aufeinandertreffen noch nie gegen Rattelsdorf gewinnen. Im jüngsten Spiel letzte Saison ging man gar mit 6:1 auf dem Neuen Sportgelände unter. Die Vorzeichen waren vor dem Spiel auch nicht besser. Reichmannsdorf mit zuletzt fünf Spielen in Folge ohne Sieg und die Heimelf vom Itzgrund zu Hause noch ohne Punktverlust. Dass nackte Zahlen, aber rein gar nichts bedeuten, zeigte das folgende Match…

Zu Beginn Abtastphase bei beiden Mannschaften. Ehe in der 6. Minute Stade das erste Mal im Strafraum freigespielt werden konnte, aber den Ball nicht unter Kontrolle brachte. Der Konter der Gäste lief dann überfallartig. Mit wenigen Pässen und einem gut getimten 25 Meterpass auf Helmer, war dieser gegen die hochaufgerückte Verteidigung der Sportvereinigung durch. An der Strafraumkante spitzelte der erst 18-jährige Stürmer den Ball an Keeper Neundorfer vorbei und der Balltrudelte mit Hilfe des Innenpfostens ins Netz (7.). Kalte Dusche für Rattelsdorf.

Reichmannsdorf ließ Rattelsdorf im Spielaufbau gewähren. Der Heimelf mangelte es an Ideen und so sorgte ein vermeidbarer einfacher Abspielfehler im Spielaufbau für den nächsten Konter. Zu zweit liefen die Reichmannsdorfer Stürmer Richtung Rattelsdorfer Gehäuse. Querpass auf Helmer, der keine Mühe mehr hatte einzuschieben (13.).

Zweite kalte Dusche bei heißen Temperaturen und noch nicht mal eine Viertelstunde gespielt. Es kam aber noch dicker für die Heimelf. In der 17. Minute langer Ball auf Helmer. Der mit dem aus dem Sechzehner herausstürzenden Torwart Neundorfer ins Kopfballduell ging. Der Rattelsdorfer Schlussmann, mit dem etwas besseren Timing zum Ball konnte klären, wurde aber von Helmers Kopf getroffen. Platzwunde und das Spiel war für Neundorfer bereits wieder gelaufen. Doppelt ärgerlich, da kurz darauf der Pfiff wegen Abseitsstellung ertönte. Der seit Saisonbeginn gezwungenermaßen als dritter Torwart agierende Kellner kam ins Spiel.

Es lief wenig zusammen bei der Heimelf, die in der 33. Minute gar das 0:3 durch Kaiser hinnehmen musste. Der Plan die junge Mannschaft aus dem Schlüsselfelder Landkreis unter Druck zu setzen scheiterte. Vielmehr schlugen die Mannen um die Trainer Schwinn/Wenzel als eingespieltes Team der letztjährigen A-Jugend der JFG Steigerwald eiskalt zu.

Mit dem 0:3 aus Rattelsdorfer Sicht wurden auch die Seiten gewechselt. Und gleich gab es Proteste als nach einem Foul von Stade die Pfeife des Schiedsrichters stumm blieb (46.). Im Gegenzug konnte dann ein Reichmannsdorfer Angriff noch gerade so geklärt werden. In der 52. Minute musste dann Kellner eingreifen und einen Torschuss entschärfen. Rattelsdorf wirkte zwar etwas stabiler, das Tor machte aber wieder der SCR. In der 55. Minute das 0:4 durch Helmer und das Spiel schien der Heimelf gänzlich davon zu schwimmen. Stade antwortete zwar drei Minuten später nach Vorarbeit von Leimbach S. nochmal mit dem Anschlusstreffer (58.), doch Helmer stellte mit seinem vierten Treffer an diesem Tag den alten Abstand wieder her (62.).

Die Heimelf hatte durchaus Möglichkeiten noch eigene Treffer zu erzielen, doch am heutigen Tage sollte auch einfach nichts gelingen. Stattdessen schraubten die Gäste elf Minuten vor dem Ende das Ergebnis gar auf 6:1. Torschütze dieses Mal wieder Kaiser (79.). Das war auch der Endstand, womit sich Reichmannsdorf für die jüngste Pleite in der Vorsaison in gleicher Höhe revanchierte.

Fazit:

Ein haushoch verdienter Sieg für die „jungen Wilden“ aus Reichmannsdorf. Mit gerade einmal im Schnitt 21,3 Jahren toppten sie nochmal das eigene Durchschnittsalter aus den vergangen Spielen. Man merkte auch, dass die Truppe eingespielt wirkt und zurecht letzte Saison in der A-Jugend die Meisterschaft in der BOL holte. Dass es auch wieder Rückschläge geben wird, wie jüngst vor diesem Sieg, als nur zwei Punkte aus fünf Partien heraussprangen ist auch klar. Aber mit dieser Unbekümmertheit wie sie in Rattelsdorf gespielt haben, werden die Trainer Schwinn/Wenzel noch einige Freude haben.

Ohne die Leistung der Gäste zu schmälern, war das von den Gastgebern aber auch eine sehr müde Vorstellung. Mit dem Selbstverständnis in die Partie zu gehen, zuhause kann uns eh keiner was, ging mal grandios nach hinten los. Zwar steigerte man sich in Halbzeit zwei, doch wenn man seine Möglichkeiten nicht nutzt und hinten so viel zulässt, schaut das Ergebnis am Ende besonders bitter aus und wird mit der höchsten Pleite in der Kreisligageschichte der Rattelsdorfer quittiert.

geschr. L. Neundorfer 

 


 

10.Spieltag


 

SV Würgau - SpVgg Rattelsdorf   2:2 (0:1)

SV Würgau: Löhrlein, Schauer J., Schauer M., Schubert A., Jäkel, Schmaus, Hemmer M., Schütz D., Neuß, Heidenreich, Will / Schmitt D., Düthorn D., Hemmer Joa., Schwab, Ruffer (65.), Hau (70.), Siep (75.)

SpVgg Rattelsdorf: Süppel, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Förster, Beiersdorfer M., Stade / Elflein F., Kellner, Leimbach D., Beiersdorfer, Derra S.

Tore: 0:1 Eigentor (40.), 1:1 Will (59.), 1:2 Beiersdorfer M. (82.), 2:2 Ruffer (84.)

Zuschauer: -

Schiedsrichter: -

 

Spielbericht:

Am Samstag kam die SpVgg Rattelsdorf beim SV Würgau nicht über ein 2:2 hinaus. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten der SpVgg Rattelsdorf gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass die SpVgg Rattelsdorf der Favoritenrolle nicht gerecht wurde.

100 Zuschauer wurden in der 40. Minute Zeuge eines unglücklichen Eigentors von Johannes Jaekel zum 1:0 für den Gast. Die Pausenführung der Mannschaft von Tommy Grünert fiel knapp aus. Kurz nach dem Wiederanpfiff verließ Daniel Schütz vom SV Würgau den Platz. Für ihn spielte Daniel Hau weiter (52.). Thomas Will war es, der in der 61. Minute den Ball im Tor der SpVgg Rattelsdorf unterbrachte. Für frischen Wind sollte Einwechselmann Johannes Ruffer sorgen, dem Thorsten Barth das Vertrauen schenkte (68.). Das Spiel neigte sich seinem Ende entgegen, als Markus Beiersdorfer einen Treffer für die SpVgg Rattelsdorf im Ärmel hatte (82.). Aus der Ruhe ließ der SV Würgau sich nicht bringen. Ruffer erzielte wenig später den Ausgleich (84.). Letztlich gingen der Gastgeber und die SpVgg Rattelsdorf mit jeweils einem Punkt auseinander.

Die Situation bei der SpVgg Rattelsdorf bleibt angespannt. Die Stärke der SpVgg Rattelsdorf liegt in der Offensive – mit insgesamt 22 erzielten Treffern. Das Unentschieden wirkte sich auf die Tabellenplatzierung der SpVgg Rattelsdorf aus, sodass man nun auf dem sechsten Platz steht. Als Nächstes empfängt der SpVgg Rattelsdorf den TSV Hirschaid.

BFV

 


 

11.Spieltag

 

SpVgg Rattelsdorf - TSV Hirschaid     2:0 (2:0)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Welzer, Derra M., Elflein J., Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Knippert, Beiersdorfer M., Stade / Süppel, Beiersdorfer, Leimbach S.

TSV Hirschaid: Hofrichter, Horn, Kopka, Nögel, Först, Rösler, Weinkamm D., Schäffler, Goldfarb, Hufnagel, Aithkins / Vantaggiato, Knauer C., Straub, Marong, Nascentes Scharrenbach, Übelein M. (51.), Übelein D. (57.)

Tore: 1:0 Knippert (16.), 2:0 Knippert (17.)

Gelbe Karten: Knippert (51.), Merkel T. (84.), Bischof F. (89.), Grünert (89.) / Schäffler (59.), Kopka (63.), Aithkins (66.)

Gelb-rote Karten: ?

Zuschauer: -

Schiedsrichter: -

 

Spielbericht:

Im Duell zweier vermeintlich gleich starker Mannschaften hatte die SpVgg Rattelsdorf das bessere Ende auf seiner Seite, am Ende hieß es 2:0.

Ein Doppelpack brachte den Gastgeber in eine komfortable Position: Markus Knippert war gleich zweimal zur Stelle (16./17.). Die Hintermannschaft des TSV Hirschaid ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Kurz nach dem Wiederanpfiff verließ Lucas Horn vom Gast den Platz. Für ihn spielte Marcel Übelein weiter (50.). Am Schluss schlug die SpVgg Rattelsdorf den TSV Hirschaid vor eigenem Publikum mit 2:0 und rief dabei eine souveräne Leistung ab.

Der Zu-null-Sieg lässt der SpVgg Rattelsdorf passable Chancen im Kampf um die besten Plätze.

Die SpVgg Rattelsdorf hat schon 16 Punkte auf dem Konto. Am nächsten Donnerstag (15:00 Uhr) reist die SpVgg Rattelsdorf zur SpVgg Stegaurach.

BFV

 


 

12.Spieltag

 

SpVgg Stegaurach - SpVgg Rattelsdorf     0:1 (0:0)

SpVgg Stegaurach: Rupp, Hörnes, Broß, Albert, Bruder R., Andres A., Jäger P., Andres M., Linzner, Bayer Ju., Keiling / Bayer N., Burgis (60.), Georgiev (81.), Müller S. (46.)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Welzer, Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Beiersdorfer M., Stade, Leimbach S. (58.), Förster (63.), Beiersdorfer (81.)

Tore: 0:1 Grünert (72.)

Gelbe Karten: - / Grünert (56.), Beiersdorfer M. (65.), Bischof F. (90.+2)

Zuschauer: 75

Schiedsrichter: Reiner Goldschmidt (TSV Pfaffendorf)

 

Spielbericht:

Gegen die SpVgg Rattelsdorf zeigte sich die SpVgg Stegaurach nicht in meisterlicher Verfassung und verlor mit 0:1. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt.

Treffer bekamen die Zuschauer in Durchgang eins nicht zu sehen. Torlos ging es in die Halbzeit. Ismail Yilmaz schickte Stefan Müller aufs Feld. Maximilian Broß blieb in der Kabine. Nach 72 Minuten war der Bann der Torlosigkeit aufgehoben: Tommy Grünert erzielte vor 75 Zuschauern das 1:0. Mit dem Schlusspfiff durch Reiner Goldschmidt stand der Auswärtsdreier für die SpVgg Rattelsdorf. Man hatte sich gegen die SpVgg Stegaurach durchgesetzt.

Nachdem die SpVgg Rattelsdorf hinten nichts anbrennen ließ und vorne Kaltschnäuzigkeit bewies, ist der Gast weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte die Elf von Coach Tommy Grünert nur sieben Zähler.

Für die SpVgg Rattelsdorf geht es schon am Sonntag weiter, wenn man den SV Dörfleins empfängt.

BFV

 


 

13.Spieltag

 

SpVgg Rattelsdorf - SV Dörfleins     3:0 (2:0)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Süppel, Kensche (82.), Förster (46.), Beiersdorfer (76.)

SV Dörfleins: Eberlein, Porzelt, Jäger, Maruschke, Suszczynski, Kohler, Leier An., Mayer M., Ramer P., Ramer R., Porlein A., Kutzelmann (46.), Paul (76.), Maier A. (62.)

Tore: 1:0 Schmittwolf S. (12., Stade), 2:0 Bischof F. (42., Merkel T.), 3:0 Stade (70., Knippert)

Gelbe Karten: Elflein J. - Foulspiel (36.) / Jäger (22.), Porzelt (68.), Maier A. (71.)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Michael Löffler (ATSV Gehülz 05)

 

Spielbericht:

SpVgg Rattelsdorf gegen den SV Dörfleins drei Zähler ein. 150 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die SpVgg Rattelsdorf schlägt – bejubelten in der zwölften Minute den Treffer von Simon Schmittwolf zum 1:0. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (42.) schoss Florian Bischof einen weiteren Treffer für das Heimteam. Mit der Führung für die Mannschaft von Coach Tommy Grünert ging es in die Kabine. Die SpVgg Rattelsdorf konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der SpVgg Rattelsdorf. Timo Förster ersetzte Schmittwolf, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Zum Seitenwechsel ersetzte Jochen Kutzelmann vom SV Dörfleins seinen Teamkameraden Maximilian Mayer. Den Vorsprung der SpVgg Rattelsdorf ließ Jeffry Stade in der 70. Minute anwachsen. Nach abgeklärter Leistung blickte die SpVgg Rattelsdorf auf einen klaren Heimerfolg über den SV Dörfleins.

Nachdem die SpVgg Rattelsdorf hinten nichts anbrennen ließ und vorne Kaltschnäuzigkeit bewies, ist die SpVgg Rattelsdorf weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Die SpVgg Rattelsdorf ist seit vier Spielen unbezwungen.

Nächster Prüfstein für die SpVgg Rattelsdorf ist SpVgg Lauter auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 15:00).

BFV


 


 

14.Spieltag

 

SpVgg Lauter - SpVgg Rattelsdorf     0:5 (0:4)

SpVgg Lauter: Auer M., Helmschrott S., Helmschrott M., Huttner S., Lorber, Thomas, Huttner R., Frank, Cron J., Schmitt C., Bäuerlein B. / Schmidt I., Zellmann, Lang (68.), Dechant (90.), Stürmer D. (77.)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Süppel, Kensche (76.), Förster (46.), Beiersdorfer (60.)

Tore: 0:1 Beiersdorfer M. (11.), 0:2 Knippert (35.), 0:3 Knippert (37.), 0:4 Stade (44.), 0:5 Schmittwolf S. (58.)

Gelbe Karten: Helmschrott M. (23.), Cron J. (30.), Helmschrott S. (60.), Bäuerlein B. (63.), Lang (70.) / Knippert (41.) | 

Gelb-rote Karten: Helmschrott M. (42.) / -

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Wolfgang Reich (SV Heubach)

 

Spielbericht:

Die SpVgg Rattelsdorf feierte am Sonntag in Lauter einen 5:0-Kantersieg. Die SpVgg Rattelsdorf setzte sich standesgemäß gegen SpVgg Lauter durch. 

Die SpVgg Rattelsdorf ging durch Markus Beiersdorfer in der elften Minute in Führung. Doppelpack für den Gast: Nach seinem ersten Tor (35.) markierte Markus Knippert wenig später seinen zweiten Treffer (37.). Die 150 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Jeffry Stade noch einmal zu: 4:0 stand es nun aus Sicht der Elf von Tommy Grünert (44.). 

Die SpVgg Rattelsdorf dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. Die SpVgg Rattelsdorf konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der SpVgg Rattelsdorf. Timo Förster ersetzte Knippert, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Eigentlich war SpVgg Lauter schon geschlagen, als Simon Schmittwolf das Leder zum 0:5 über die Linie beförderte (58.). Am Ende fuhr die SpVgg Rattelsdorf einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte die SpVgg Rattelsdorf bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man SpVgg Lauter in Grund und Boden spielte.

Die Saison der SpVgg Rattelsdorf verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von acht Siegen, einem Remis und nur fünf Niederlagen klar belegt. Die SpVgg Rattelsdorf ist seit vier Spielen unbezwungen. Offensiv konnte der SpVgg Rattelsdorf in der BA KL 1 kaum jemand das Wasser reichen, was die 33 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Der Zu-null-Sieg lässt der SpVgg Rattelsdorf passable Chancen im Kampf um die besten Plätze.

Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) erwartet die SpVgg Rattelsdorf den SV Zapfendorf auf heimischer Anlage.

BFV

 


 

15.Spieltag

 

 

SpVgg Rattelsdorf - SV Zapfendorf     2:1 (2:1)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Schmittwolf S., Bischof F., Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Kensche, Kellner, Förster (65.), Beiersdorfer (76.)

SV Zapfendorf: Beierlein M., Ries M., Wicht B., Mirwald, Freitag, Bogdan, Heinecke, Hennemann T., Heathfield, Stöhr D., Heublein / Gunzelmann A., Schneiderbanger A. (46.), Wicht D. (76.)

Tore: 1:0 Knippert (20.), 1:1 Mirwald (38.), 2:1 Bischof F. (39.)

Gelbe Karten: Elflein J. (26.), Beiersdorfer M. (40.), Grünert (48.), Derra M. (88.), Bischof F. (90.+3) / Mirwald (45.), Ries M. (53.)

Zuschauer: 222

Schiedsrichter: Andreas Voll (TSV Kelbachgrund-Kleukheim e.V.)

 

Spielbericht:

Begeistern konnte die SpVgg Rattelsdorf bei diesem Auftritt jedoch nicht, weshalb der Erfolg am Ende eher als Arbeitssieg zu sehen war.

222 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Heimmannschaft schlägt – bejubelten in der 20. Minute den Treffer von Markus Knippert zum 1:0. Oliver Mirwald ließ sich in der 38. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 1:1 für den SV Zapfendorf. Florian Bischof traf zum 2:1 zugunsten der SpVgg Rattelsdorf (39.). Das Team von Trainer Tommy Grünert hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Manfred Distler schickte Angelo Schneiderbanger aufs Feld. Mario Heublein blieb in der Kabine. Den Grundstein für den Sieg über den SV Zapfendorf legte die SpVgg Rattelsdorf bereits in Halbzeit eins. Da in Durchgang zwei keine weiteren Treffer mehr fielen, war der Pausenstand am Ende auch das Endergebnis.

Im letzten Hinrundenspiel errang die SpVgg Rattelsdorf drei Zähler und weist als Tabellendritter nun insgesamt 28 Punkte auf. Offensiv konnte der SpVgg Rattelsdorf in der BA KL 1 kaum jemand das Wasser reichen, was die 35 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Dank dieses Dreiers zum Abschluss der Hinrunde wird die SpVgg Rattelsdorf die Rückserie sicher mit einem guten Gefühl angehen. Die Saison der SpVgg Rattelsdorf verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von neun Siegen, einem Remis und nur fünf Niederlagen klar belegt.

Der SpVgg Rattelsdorf empfängt am kommenden Sonntag den 1. FC Strullendorf.

BFV


 

 16.Spieltag

 

 

SpVgg Rattelsdorf - FC Strullendorf     3:0 (1:0)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Bischof F., Beiersdorfer, Förster, Beiersdorfer M., Stade / Kellner, Bischof M. (83.), Kensche (83.), Leimbach D. (83.)

FC Strullendorf: Barth, Zöllner, Griebel, Bugar, Kunert, Schlauch, Wunder J., Karakas, Hummel, Schmitt T., Kehl / Ghebremichael, Herderich M., Mohnkorn, Modabber, Schubert (86.), Schardig (35.)

Tore: 1:0 Knippert (32.), 2:0 Beiersdorfer M. (68.), 3:0 Knippert (74.)

Gelbe Karten: Grünert (58.), Stade (75.) / Zöllner (12.), Wunder J. (43.), Schmitt T. (51.)

Gelb-rote Karten: - / Schmitt T. (62.)

Zuschauer: 160

Schiedsrichter: Jan Gäbelein (ATS Kulmbach 1861 e.V.)

 

Spielbericht:

Die SpVgg Rattelsdorf hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe duelliert, ehe mit 1. FC Strullendorf ein 2:1-Sieger feststand.

Markus Knippert brachte die SpVgg Rattelsdorf in der 32. Minute nach vorn. Zur Pause behielt die Heimmannschaft die Nase knapp vorn. In der zweiten Hälfte setzte sich die Mannschaft von Tommy Grünert erneut durch und so erhöhte Markus Beiersdorfer den Spielstand in der 68. Minute auf 2:0. Knippert ließ den Anhang der SpVgg Rattelsdorf unter den 160 Zuschauern jubeln und dank des nun deutlichen Vorsprungs (noch mehr) vom Sieg träumen. Die SpVgg Rattelsdorf stellte in der 83. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Manuel Bischof, Sascha Kensche und Daniel Leimbach für Knippert, Timo Förster und Stefan Beiersdorfer auf den Platz. Am Schluss fuhr die SpVgg Rattelsdorf gegen 1. FC Strullendorf auf eigenem Platz einen 3:0-Sieg ein.

Die Offensive der SpVgg Rattelsdorf in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch 1. FC Strullendorf war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 38-mal schlugen die Angreifer der SpVgg Rattelsdorf in dieser Spielzeit zu. Nachdem die SpVgg Rattelsdorf hinten nichts anbrennen ließ und vorne Kaltschnäuzigkeit bewies, ist die SpVgg Rattelsdorf weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Sieben Spiele währt bereits die Serie, in der die SpVgg Rattelsdorf ungeschlagen ist. Die SpVgg Rattelsdorf sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf zehn summiert. In der Bilanz kommen noch ein Unentschieden und fünf Niederlagen dazu.

Nach der Pleite rangiert 1. FC Strullendorf nun unter dem Strich und nimmt die 13. Position im Tableau ein. Der Fünf-Spiele-Trend kommt beim Gast etwas bescheiden daher. Lediglich fünf Punkte ergatterte die Elf von Janos Wunder.

Die SpVgg Rattelsdorf stellt sich am Sonntag (14:00 Uhr) bei SpVgg Mühlhausen vor.

BFV

 


 

17.Spieltag

 

SpVgg Mühlhausen - SpVgg Rattelsdorf     0:6 (0:3)

SpVgg Mühlhausen: Hartrumpf, Huthansl T., Krug S., Krug H., Hagensick, Müller, Stirnweiss M., Huthansl Tiz., Kotterer, Ziegler B., Walde / Dürrbeck S., Pickel, Rückel, Ziegler H., Kühnau, Stirnweiß-Roth (55.)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Bischof F., Beiersdorfer, Förster, Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade, Welzer (70.), Kellner (81.), Leimbach D. (70.)

Tore: 0:1 Stade (36.), 0:2 Stade (42.), 0:3 Stade (45.), 0:4 Förster (60.), 0:5 Stade, Foulelfmeter (66.), 0:6 Leimbach D. (75.)

Gelbe Karten: Stirnweiss M. (41.), Huthansl Tiz. (54.) / Merkel T. (4.)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Andre Schönefeld

 

Spielbericht:

Die SpVgg Rattelsdorf brannte am Sonntag in Mühlhausen ein Fußball-Feuerwerk ab und siegte 6:0. Was die Favoritenrolle betrifft, war sich die Fußballwelt vorab einig und wurde in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Das Hinspiel hatte die SpVgg Rattelsdorf für sich entschieden und einen 5:1-Sieg gefeiert.

Mit einem schnellen Hattrick (36./42./45.) zum 3:0 schockte Jeffry Stade SpVgg Mühlhausen. Die SpVgg Rattelsdorf hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. Kurz nach dem Wiederanpfiff verließ Michael Stirnweiss von SpVgg Mühlhausen den Platz. Für ihn spielte Maximilian Stirnweiß-Roth weiter (55.). Timo Förster vollendete zum vierten Tagestreffer in der 60. Spielminute. Per Elfmeter erhöhte Stade in der 66. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf vier Treffer – 5:0 für die SpVgg Rattelsdorf. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Tommy Grünert, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Janik Welzer und Daniel Leimbach kamen für Florian Bischof und Tobias Merkel ins Spiel (70.). Leimbach machte dem Gegner mit seinem Treffer in der 75. Minute endgültig den Garaus und sorgte vor 150 Zuschauern dafür, dass die SpVgg Rattelsdorf die drei Punkte einfuhr. Am Ende fuhr der Gast einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte der Tabellenprimus bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man SpVgg Mühlhausen in Grund und Boden spielte.

Die Saisonbilanz der SpVgg Rattelsdorf sieht damit weiter sehr positiv aus. Bei elf Siegen und einem Unentschieden büßte die SpVgg Rattelsdorf lediglich fünf Niederlagen ein. Acht Spiele währt bereits die Serie, in der die SpVgg Rattelsdorf ungeschlagen ist. Mit beeindruckenden 44 Treffern stellt die SpVgg Rattelsdorf den besten Angriff der BA KL 1. Die SpVgg Rattelsdorf übernahm mit dem Sieg gegen SpVgg Mühlhausen die Tabellenführung. Am nächsten Sonntag (14:00 Uhr) begrüßt die SpVgg Rattelsdorf den SV 1928 DJK Tütschengereuth vor heimischem Publikum. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

BFV

 

Torjäger:

 


 

18.Spieltag

 


 

19.Spieltag

 

SpVgg Rattelsdorf - SV Pettstadt     2:0 (1:0)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer, Merkel T., Derra M., Elflein J., Knippert, Grünert, Bischof F., Beiersdorfer, Leimbach S., Beiersdorfer M., Stade / Kellner, Welzer (79.), Förster (39.), Leimbach D. (75.)

SV Pettstadt: Kauder, Eberlein M., Tanis B., Opris, Maier D., Lang, Hegewald, Esen, Wolf R., Rümer, Babatinca / Krapp Do., Klinnert (58.), Uebler (79.), Pfeuffer K. (46.)

Tore: 1:0 Bischof F. (20.), 2:0 Grünert (73.)

Gelbe Karten: Elflein J. (38.), Merkel T. (43.), Knippert (53.), Leimbach S. (77.) / Lang (42.), Maier D. (56.), Babatinca (62.), Esen (83.)

Rote Karten: - / Hegewald (66.)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Andreas Zwosta (FC Hirschfeld)

Spielbericht:

noch keiner vorhanden!

 

 


 

20.Spieltag

 

SC Kemmern - SpVgg Rattelsdorf     1:2 (1:2)

SC Kemmern: Hofmann N. 2,8, Schnapp J. 2,6, Basaran C. 2,5, Gäßler 2,0, Albrecht M. 2,9, Ortlauf 2,3, Riedl 2,7, Porzelt 2,9, Preiss 2,8, Basaran M. 2,7, Görtler D. 2,5 / Will K., Pachonik, Schetlich C. (78.), Böhm S. 2,8 (40.), Endres 2,8 (67.)

SpVgg Rattelsdorf: Neundorfer 2,6, Merkel T. 2,4, Derra M. 2,5, Beiersdorfer 2,6, Elflein J. 2,8, Knippert 2,8, Grünert 2,4, Bischof F. 2,6, Förster 2,7, Leimbach S. 2,1, Stade 2,3 / Kensche, Brown, Welzer 2,9 (70.), Schmittwolf S. (90.+2)

Tore: 0:1 Stade (19., Merkel T.), 1:1 Basaran M. (31., Görtler D.), 1:2 Grünert (42., Stade)

Gelbe Karten: Gäßler - Foulspiel (33.), Görtler D. - Foulspiel (35.), Endres - Unsportlichkeit (90.+3) / Bischof F. - Foulspiel (39.), Kensche - Ball-Wegschlagen (63.), Leimbach S. - Foulspiel (84.), Merkel T. - Unsportlichkeit (90.+3)

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Daniel Reich (SV Heubach) 1,5

Spielbericht:

Erfolgreich brachte die SpVgg Rattelsdorf den Auswärtstermin bei SC Kemmern über die Bühne und gewann das Match mit 2:1. Ein Spaziergang war der Erfolg am Ende jedoch nicht für die SpVgg Rattelsdorf. Knappe Kiste: Im Hinspiel hatte der Gast gegen SC Kemmern mit 2:1 die Nase vorn.

Jeffry Stade brachte die SpVgg Rattelsdorf in der 19. Minute nach vorn. Murat Basaran vollendete in der 32. Minute vor 300 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schockte Tommy Grünert SC Kemmern, als er das Führungstor für die SpVgg Rattelsdorf erzielte (42.). Zur Pause war die SpVgg Rattelsdorf im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Nach der Pause tat sich zunächst nicht viel. In der 67. Minute gab es dann eine personelle Veränderung, für Jonas Porzelt spielte Dominik Endres bei SC Kemmern weiter. Tommy Grünert nahm mit der Einwechslung von Simon Schmittwolf das Tempo raus, Sven Leimbach verließ den Platz (180.). Den Grundstein für den Sieg über SC Kemmern legte die SpVgg Rattelsdorf bereits in Halbzeit eins. Da in Durchgang zwei keine weiteren Treffer mehr fielen, war der Pausenstand am Ende auch das Endergebnis.

Mit dem Sieg knüpfte die SpVgg Rattelsdorf an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert der Spitzenreiter 13 Siege und ein Remis für sich, während es nur fünf Niederlagen setzte. Seit neun Begegnungen hat die SpVgg Rattelsdorf das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen. Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen der SpVgg Rattelsdorf stets gesorgt, mehr Tore als die SpVgg Rattelsdorf (48) markierte nämlich niemand in der BA KL 1. Mit dem Erfolg macht es sich die SpVgg Rattelsdorf weiter in der Aufstiegsregion bequem.

Die SpVgg Rattelsdorf trifft im nächsten Spiel auf eigener Anlage auf den SV Eintracht Ober-Unterharnsbach.

BFV

 


 

21.Spieltag

 

 

 

nächste Veranstaltungen

No events